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Rüstungsalarm in Stuttgart

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Fordern Sie Wirtschaftsministerin Zypries auf, alle Rüstungsexporte an Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu stoppen! mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Pressemitteilung vom 9. Juli 2017 – Mit der Bitte um Berichterstattung

Morgen Start in Stuttgart und Breisach : Aktionswoche „Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen“:

„Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen“ - so lautet das Motto der bundesdeutschen Aktionswoche gegen deutsche Rüstungsexporte, die morgen, Montag, 10. Juli 2017, mit zwei Mahnaktionen vor den Parteizentralen der CDU und SPD in Stuttgart sowie einer Brückenaktion an der Grenze zu Frankreich in Breisach beginnt.

Außer in Breisach und Stuttgart finden Aktionen bis zum 15. Juli auch in Bremen, Celle, Heidelberg, Herrenberg, Köln, Konstanz, Lindau, Mössingen, Paderborn, Saarbrücken, Trier und Tübingen und Vegesack bei Bremen statt. www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/aktionswoche-gegen-ruestungsexporte.html

„Mit den Transparentaktionen vor Grenzübergängen, Rüstungsfirmen und Wahlkreisbüros der für den Rüstungsexport verantwortlichen Regierungsparteien wollen wir während der Ferienzeit unsere Forderung ‚Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen‘ öffentlichkeitswirksam Nachdruck verleihen,“ so Paul Russmann, Sprecher der Friedensorganisation „Ohne Rüstung Leben“ und Kampagnensprecher der Aktion Aufschrei.

Russmann: „Millionen Menschen passieren aus unserem Land ungehindert eine oder mehrere Grenzen, um sich in den weltweiten Urlaubsparadiesen zu erholen. Während sie auf den griechischen oder kanarischen Inseln am Strand wohlverdient in der Sonne liegen, ertrinken tausende Menschen, weil sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden und die Grenzen in Europa immer mehr für Zuflucht suchende geschlossen werden. Gleichzeitig finden Kriegswaffen und Rüstungsgüter aus Deutschland weiterhin – über alle Grenzen hinweg – ihren Weg in kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten. Die Genehmigungswerte für den Export von Kampfflugzeugen, Panzern, U-Booten und anderen todbringenden Rüstungsgütern erreichen in den letzten beiden Jahren traurige Rekordwerte.“

„Deutsche Kriegswaffen wurden bzw. werden unter anderem in den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien, in Afghanistan, im Jemen, im Irak, in der Türkei und in Libyen eingesetzt. Und während der von Präsident Donald Trump geplante Mauerbau an der mexikanischen Grenze zu Recht lautstark kritisiert wird, genehmigte die Bundesregierung bereits 1995 den Export von Grenzsicherungsystemen nach Saudi-Arabien und trägt dazu bei, dass Menschen hilflos auf der Strecke bleiben.“, so Russmann.

Kontakt und Interviewwünsche: Paul Russmann, 0176-28 04 45 23 oder 0711-608396