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Rüstungsalarm in Stuttgart

Protest gegen Militärmesse ITEC 2018  mehr

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Vom 21. Mai bis zum 3. Juni 2018 findet unter dem Motto „Frieden geht!“ ein Staffellauf gegen Waffenexporte von Oberndorf nach Berlin statt.  mehr

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Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Alle reden vom Frieden, alle bekunden, dass sie Frieden wollen, aber leider
führt die Verbreitung von Waffensystemen allen Typs zum Gegenteil“
Papst Franziskus *

KRIEG BEGINNT HIER

Pressemitteilung von Pax Christi Köln zur Militär- & Rüstungsmesse ITEC am 20.- 22. Mai 2014 in der KoelnMesse

Die Kölner Pax Christi-Gruppe protestiert entschieden gegen die erneute Durchführung der internationalen Rüstungsmesse „ITEC“ auf dem Gelände der KoelnMesse. Hier werden weltweite Kriege und Aufstandsbekämpfung in all ihrer Grausamkeit vorgedacht und optimiert. Hier werden lukrative Geschäftsbeziehungen angebahnt, vertieft und profitable Geschäftsabschlüsse vorbereitet. Krieg beginnt in den Köpfen und wird salonfähig gemacht.

Voraussetzung für langfristigen Frieden unter den Völkern sind aber nicht Waffen, sondern soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Demokratie. Auf der ITEC sind jedoch z.B. Länder vertreten,
die die Menschenrechte mit Füßen treten wie z.B. China oder Saudi-Arabien. Letzteres war laut dpa in den letzten 4 Monaten mit 31 Millionen € wieder unter den Top 10 deutscher Rüstungsausfuhrgenehmigungen.

- Wir fordern die Geschäftsführung der KoelnMesse auf, ihre bisherige Politik der Geheimhaltung der Rüstungsmesse zu beenden und die Kölner Öffentlichkeit in den nächsten Tagen, z.B. auf ihrer Homepage, umfassend zu informieren. Auf der Homepage der KoelnMesse findet die ITEC nirgends eine Erwähnung. Auch in der örtlichen Presse und in anderen Medien war die ITEC bisher kein Thema.

- Wir wollen, dass die ITEC in Zukunft nicht mehr in Köln stattfindet. Wir fordern einen entsprechenden Beschluss besonders des Rates der Stadt Köln und der Gewerkschaft ver.di, damit die Gesellschafter aus Politik und Arbeitnehmerschaft im Aufsichtsrat entsprechende, die Messe- Geschäftsführung bindende Beschlüsse herbeiführen können.

Im Aufsichtsrat der KoelnMesse sind zahlreiche Ratsmitglieder und Mitarbeiter vertreten. Hier gab es vor zwei Jahren eine kritische Anfrage wegen der Verantwortung der Messegesellschaft für diese Rüstungsmesse – ohne Ergebnis. Wir erwarten, dass der Kölner Oberbürgermeister als Vorsitzender des Aufsichtsrates und als Mitglied der „Mayors for Peace“, einem Anti-Atomwaffenbündnis, hier Verantwortung übernimmt.***

Anders als aktuell bei Atomwaffen sind digital unterstützte kriegerische Auseinandersetzungen oder über Ramstein digital gesteuerte Kampfdrohnen heute weltweit der Ernstfall: Der beste Nachfrage schaffende
Markt von Waffen ist der Krieg, vorbereitet in den Köpfen durch seine Simulation und Androhung. Krieg darf aber kein Mittel von Politik sein - weder in der Außen- noch der Innenpolitik.

Wir unterstützen alle gewaltfreien Aktionen wie Kundgebungen, Mahnwachen (z.B franziskanischer Gemeinschaften) etc. , die Öffentlichkeit herstellen und unsere Forderungen unterstützen.

Näheres zur ITEC und den geplanten Aktionen finden Sie im Aufruf des Bündnisses als Anlage**.
Weitere Aktionen von Pax Christi u.a. sind am Dienstag ab 17h auf dem Domplatz in Planung.

Köln, den 18.5.2014 Pax-Christi-Gruppe Köln u.a.

Kontakt:

M. Geue geue@posteo.de
Tel.: 015128227400 oder 015123380812

Anlagen (siehe PDF)
Anlage 1 - * Artikel: „Papst prangert Waffenhandel an“ der KNA /Radio Vatikan vom 15.5.2014;

Anlage 2 - ** Aufruf des Bündnisses gegen die ITEC: „Krieg beginnt hier“

Anlage 3 - *** Pressemeldung Stadt Köln zu „Mayors for Peace“

Pressemitteilung als PDF