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Daimler AG

Hier sind aktuelle Informationen zum Daimler-Konzern chronologisch aufgelistet. Eine Darstellung wesentlicher Informationen enthält das Daimler-Unternehmensporträt.
Die Aktivitäten der Kritischen AktionärInnen Daimler und anderer sind in der Spalte rechts dargestellt.

Daimler verkauft restlichen Anteil am Rüstungskonzern EADS

"Die Daimler AG hat am 17. April 2013 über ein beschleunigtes Platzierungsverfahren 61,1 Millionen EADS-Aktien an internationale Anleger veräussert. Der Verkaufspreis beträgt 37,0 Euro je Aktie. Die Nachfrage von Seiten institutioneller Anleger war stark." Mit diesem Wortlaut meldet das Unternehmen, auf seiner Internetseite, dass es nun vollständig bei EADS ausgestiegen ist.

Bereits im Dezember 2012 hat Daimler die erste Hälfte seines EADS-Anteils von damals noch 15 Prozent verkauft und damit 1,66 Milliarden Euro eingenommen. Das sowie weitere Hintergrundinformationen enthält der Artikel Aktienverkauf: Daimler steigt bei EADS aus, Spiegel-online 17.04.13

Mit dem Teilausstieg von Daimler bei EADS ist die Bundesregierung über die bundeseigene KfW-Bank zu einem wesentlichen EADS-Anteilseigner geworden, siehe: Zuweisung einer Beteiligung der KfW an der EADS N.V.; KfW Meldung vom 30.01.2013

Widerstand gegen
Daimler-Rüstung

Mercedes-Benz-Werk Wörth

Das Aktionsbündnis "Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz" setzte sich am 12.04.13 vor dem Mercedes-Benz-Werk in Wörth für Rüstungs- konversion und den Exportstopp für Rüstungsgüter ein; mehr

Daimler-Hauptversammlung

Anträge für Ausstieg aus der Rüstung

Die Kritischen Aktionäre Daimler (KAD) haben bei der Aktionärsversammlung am 10.04.2013 in Berlin erneut Gegenanträge wegen den Rüstungsaktivitäten des Konzerns gestellt, der auch ein wesentlicher Anteilseigner des Rüstungskonzerns EADS ist. Kritisiert werden auch die Zahlungen an die Daimler-Vorstände und die Verweigerung von Entschädigungszahlungen in Argentinien und Südafrika. Informieren Sie sich über die Resonanz und die Anträge auf der Seite der KAD. Fotos gibt es auf Facebook

Presseerklärung der Kritischen Daimler-AktionärInnen

Zur Hauptversammlung 2012 fordern die Kritischen AktionärInnen u. a. die Rüstungsproduktion und die Leiharbeit zu beenden. mehr

Kritischen AktionärInnen prangern Daimlers Rüstungsaktivitäten an

Paul Russmann von den Kritischen AktionärInnen Daimler stellt für die Hauptversammlung der Daimler AG am 4.4.2012 in Berlin den Antrag, den Vorstand nicht zu entlasten und begründet das mit den fortgesetzten Rüstungsaktivitäten des Konzern, die er auch genau benennt. zum Antrag

Auch Jürgen Grässlin, der ebenfalls zu den Kritischen AktionärInnen Daimler gehört, belegt das Militärengagement des Daimler-Konzerns in seinem Gegenantrag.

Keine Entlastung für den Daimler-Vorstand

Die Kritischen AktionärInnen Daimler haben für die Daimler-Hauptversammlung am 13.04.2011 Anträge gestellt. Sie fordern, die Vorstände nicht zu entlasten, weil Daimler Fahrzeuge und Waffen in Länder wie Ägypten, Irak, Libyen, Saudi-Arabien und Tunesien exportiert. 

Was genau und wohin Daimler exportiert, hat Paul Russmann (Ohne Rüstung Leben) in seinem Antrag zusammengefasst. Zum Antrag

Paul Russmann