Startseite
  Suche 

 

Rüstungsalarm in Stuttgart

Protest gegen Militärmesse ITEC 2018  mehr

Mitmachen:

Vom 21. Mai bis zum 3. Juni 2018 findet unter dem Motto „Frieden geht!“ ein Staffellauf gegen Waffenexporte von Oberndorf nach Berlin statt.  mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Aufschrei-Sprecher Paul Russmann kommentiert die aktuellen Rüstungsexportberichte: Kriegswaffenexporte bleiben tödlich!

Der aktuelle Rüstungsexportbericht zeigt, dass zwar der Wert aller Einzelgenehmigungen im Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 sank, die Exporte von Klein- und Kriegswaffen jedoch stark zunahmen. Ein Kommentar dazu von Aufschrei-Sprecher Paul Russmann.

Rüstungsexporte können tödlich sein - diese Warnung ist dank unserer Kampagne breit im öffentlichen Bewusstsein verankert - auch wenn Mensch diesen plakativen Hinweis auf den gelieferten Waffen vergeblich sucht. Und dass deutsche Kriegswaffenexporte tödlich sind, zeigt der Krieg im Jemen, der Einsatz von "Heckler & Koch"-Gewehren in Mexiko oder der Kampf der türkischen Regierung gegen die Minderheit der Kurden im eigenen Land.

Keiner der nach deutschen Todeswaffen süchtigen Empfänger fragt beim Einsatz der Gerätschaft, wie es in Rüstungskreisen so harmlos heißt, beim Arzt oder Apotheker, sprich Außenminister Gabriel oder Wirtschaftsministerin Zypries nach, ob er die Bomben, Panzer oder Schusswaffen menschenrechtsgerecht und dem Endverbleib gemäß einsetzt.

Die Bundesregierung tut alles, um auch weiterhin den scheinbar unstillbaren Hunger vieler Regierungen nach neuen Panzern, Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen zu befriedigen. Anders lassen sich die erneut hohen Rekordwerte deutscher Rüstungsexporte nicht erklären. Die Beruhigungspillen an kritische Geister in Form von einigen Nichtlieferungen färben die Sichtweise der Bundesregierung zwar rosa ('wir haben die restriktivsten Rüstungsexportgesetze') - aber einen Beitrag zur Blutstillung liefert die Bundesregierung erst, wenn sie die Grenzen für Waffen, insbesondere in kriegführende und die Menschenrechte verletzende Staaten schließt.

Rüstungsexporte bleiben tödlich!, Kommentar von Paul Russmann, ohne-ruestung-leben.de