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Export von Kleinwaffen und Munition stoppen! Petition online unterschreiben

Materialien:

Handreichung "Deutsche Rüstungsexporte" mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Internationale Kooperation

Auch in anderen Ländern engagieren sich Menschen gegen Rüstungsexporte und für ein Verbot des Waffenhandels.

Europäisches Netzwerk gegen Waffenhandel

Das Europäisches Netzwerk gegen Rüstungshandel (European Network Against Arms Trade, ENAAT) wurde 1984 bei einer internationalen Konferenz gegen Rüstungsproduktion und -exporte gegründet. Es setzt sich aus Organisationen und Einzelpersonen zusammen, die im Waffenhandel eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit sehen und dagegen gemeinsam aktiv sein wollen. mehr

CAAT

Die Campaign Against Arms Trade (CAAT) ist eine britische Kampagne gegen den globalen Waffenhandel, die 1974 von einer breiten Koalition aus Friedensgruppen gegründet wurde und sich seither unermüdlich gegen Rüstungsexporte einsetzt. mehr

GSoA

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist eine demokratische Basisbewegung, die sich gegen die direkte und indirekte Beteiligung der Schweiz am Krieg, für globale Gerechtigkeit, gegen milliardenschwere Rüstungsvorhaben und Waffenexporte einsetzt. mehr

Vredesactie

„Vredesactie“ ist eine belgische Friedensorganisation im niederländischsprachigen Teil Belgiens, die sich für eine Gesellschaft einsetzt, in der Konflikte ohne Gewalt oder die Androhung von Gewalt beigelegt werden. mehr

Weitere Nachrichten aus anderen Ländern über Rüstungsexporte und Aktionen dagegen

IANSA: Internationale Woche gegen Waffengewalt 2017 – vom 5. bis 12. Juni

Vom 5. bis 12. Juni 2017 veranstaltet das International Action Network on Small Arms (IANSA) die diesjährige „Internationale Woche gegen Waffengewalt“. Dies sei genau ein Jahr, bevor die dritte Überprüfungskonferenz (RevCon3) des UN-Aktionsprogramms zur Verhütung, Bekämpfung und Beseitigung des illegalen Handels mit Kleinwaffen und leichten Waffen (PoA) stattfindet, so IANSA.

Das Motto der Aktionswoche lautet “The Road to Development and Peace Begins With Silencing the Guns.” ("Der Weg zur Entwicklung und zum Frieden beginnt mit dem Schweigen der Waffen"). Ziel ist es laut IANSA in diesem Jahr, die Regierungen effektiv dazu zu bewegen, mehr zu diesem Thema zu tun. Der spezifische Fokus hänge in jedem Land allerdings vom lokalen und nationalen Kontext ab.

Vorgeschlagen werden unter anderem Aktionen wie

  • die Einführung einer Social-Media-Kampagne (Twitter, Facebook und Blogs – mit Hashtags #WeekOfAction #SilenceTheGuns #IANSA),
  • Seminare oder Workshops,
  • die Organisation von Rallyes oder Märschen,
  • die Teilnahme an Fernseh-, Rundfunk- oder Zeitungsgesprächen,
  • Sport- oder Kunstaktivitäten, die die Bedeutung der Verringerung der Gewalt der Gewalt hervorheben oder
  • Veröffentlichung relevanter Studien und Publikationen.

Weitere Informationen:

Aktionstag gegen Waffenhändler " Arms dealers not welcome in Brussels"

Am 10. November fand in Brüssel das jährliche Treffen der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA), auf Englisch: European Defence Agency (EDA), statt. Hinter verschlossenen Türen wurde dabei über die europäische Verteidigungspolitik diskutiert.

Aus diesem Grund veranstaltete die Kampagne "I stop the arms trade.eu" am gleichen Tag unter dem Motto " Arms dealers not welcome in Brussels" einen Aktionstag gegen Waffenhandel. Diese Kampagne wurde von den belgischen Friedensorganisationen Vredesactie and Agir pour la Paix getragen.

Weitere Informationen:

Waffenexporte der Schweiz haben 2014 zugelegt

Ende Februar hatte das schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft SECO die Zahlen zu den Kriegsmaterialexporten der Schweiz des letzten Jahres vorgestellt. Der Rüstungskritiker Heinrich Frei hat sich damit in einem Artikel in der Neuen Rheinischen Zeitung eingehend auseinandergesetzt.

Demnach haben zum Beispiel die Waffenexporte der Schweiz im Jahr 2014 im Vergleich zu 2013 um 22 Prozent zugelegt. Insgesamt seien Waffen im Wert von 563,5 Millionen Franken an 72 Länder geliefert worden - auch an Regime, die Kriege führten und folterten. Verantwortlich dafür sei aber nicht das SECO, betont Frei, sondern das Parlament, die Bundesrätinnen und Bundesräte.

Die kleine Schweiz richtig groß mit Kriegsmaterialexporten 2014: Für Staaten, die Kriege führen und foltern, Heinrich Frei, Neue Rheinische Zeitung, 19.03.2015

Schweizerische Munition über Deutschland in den Irak: Wo bleibt die Neutralität?

Die vier Millionen Schuss Munition, die die deutsche Bundeswehr jetzt den Kurden im Irak zusammen mit den G36-Sturmgewehren liefert, wurden Medienberichten zufolge von dem bundeseigenen schweizerischen Rüstungsbetrieb RUAG Ammotec in Deutschland produziert.

Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wie Heinrich Frei vom Schweizerischen Friedensrat schreibt. Kriegsmaterial der RUAG, so Frei, werde von vielen Staaten benutzt, die Kriege führen. Frei fragt sich, wo da die Neutralität der Schweiz bleibe. „Ein Land wie die Schweiz, das sich immer wieder als Friedensvermittler profiliert hat, wäre glaubwürdiger, wenn es auf den Export von Kriegsmaterial verzichten würde“, schreibt Frei.

Vier Millionen Schuss für Sturmgewehre, die die deutsche Bundeswehr jetzt den Kurden im Irak liefert, produziert von der schweizerischen Firma RUAG Ammotec in Deutschland, Heinrich Frei

Weitere Informationen:

Kampf gegen IS: Schweizer Ruag liefert Munition für kurdische Peschmerga, bzbasel.ch,  07.09.2014

Grässlin prangert österreichische Rüstungsexportpolitik an

Jürgen Grässlin, Autor des "Schwarzbuch Waffenhandel" und einer der Sprecher der Aktion Aufschrei, hat in einem Interview mit dem „Tiroler Sonntag“ die österreichischen Waffenexporte in menschenrechtsverletzende Staaten scharf kritisiert. Denn Österreich sei, so Grässlin, zwischen 2005 und 2009 neben Italien das einzige Land gewesen, das Lieferungen von Waffen, Munition und Ausrüstung nach Syrien genehmigt habe sowie den Jemen mit Panzerfahrzeugen und Bahrain mit Glattrohrkanonen und Kleinwaffen beliefert habe. Das geht aus einem Bericht der Katholischen Presseagentur Österreich hervor.

Waffenhandel: Rüstungsexperte kritisiert Österreich, kathweb.at (Katholischen Presseagentur Österreich), 03.01.2014

Large increase in EU arms exports revealed – but annual report is untransparent, incomplete and unpublicised

In einer gemeinsame Presseerklärung kritisieren Initiativen aus Belgien, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Tschechien und Deutschland das Ausmaß der Rüstungsexporte aus der EU sowie die Veröffentlichungspraxis der EU. Anlass dazu ist die Veröffentlichung des 14. Rüstungsexportberichts der EU.

Pressemitteilung vom 10.01.2013 (in Englisch)