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Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co KG (KMW)

KMW ist ein deutsches Rüstungsunternehmen, das vorrangig militärische Rad- und Kettenfahrzeuge und Pioniergeräte entwickelt, produziert und vertreibt und in diesem Produktbereich Marktführer in Europa ist.

Aktuelle Informationen zu Krauss-Maffei Wegmann (KMW)

Panzerdeal mit Griechenland: KMW-Chef Bode jetzt wegen Steuerhinterziehung angeklagt

Die Staatsanwaltschaft München hat nun nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR Anklage gegen den Aufsichtsratschef des Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW), Manfred Bode, erhoben – wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund fünf Millionen Euro.

Die Ex-SPD-Bundestagsabgeordneten Heinz-Alfred Steiner und Dagmar Luuk sollen Beihilfe dazu geleistet haben. Ihnen werde außerdem Geldwäsche vorgeworfen. Angeklagt seien auch zwei frühere Manager von Krauss-Maffei Wegmann sowie ein Geschäftspartner von Steiner und Luuk.

Hintergrund des Falls ist ein Panzergeschäft mit Griechenland in Höhe von 188 Millionen Euro. Im Zuge dessen soll KMW mehr als fünf Millionen Euro an ein Büro gezahlt haben, das Luuk und Steiner gehört habe. Für dieses Geld gebe es weder einen Verwendungszweck noch eine Gegenleistung. Ob es zur Bestechung von griechischen Amtsträgern benutzt wurde, sei unklar.

Schmiergeldgeschäfte mit Griechenland: Ermittlungen gegen KMW-Aufsichtsratschef Bode

Einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft München immer noch im Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen an Griechenland gegen den Ex-Geschäftsführer und heutigen Aufsichtsratschef der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) Manfred Bode.

Der Grund: Für einen Auftrag für 24 Panzerhaubitzen der Marke PzH 2000 soll KMW Schmiergeld gezahlt haben. Auch andere ehemalige KMW-Manager und zwei frühere SPD-Politiker sollen in den Deal verwickelt gewesen sein und daher nach dem Willen der Staatsanwaltschaft auf die Anklagebank. Die Staatsanwaltschaft München ermittele allerdings nicht wegen Bestechung – das sei verjährt –, sondern wegen Steuerhinterziehung. Ob es allerdings tatsächlich zum Prozess komme, bleibe abzuwarten.

Griechische Geschäfte, sueddeutsche.de, 11.07.2016

Gabriel gibt grünes Licht für Fusion von KMW und Nexter

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat den Zusammenschluss des deutschen Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit dem französischen Rüstungskonzern Nexter genehmigt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Das strenge deutsche System der Rüstungsexportkontrolle werde durch den Zusammenschluss nicht berührt, habe sein Ministerium mitgeteilt. Auch das Bundeskartellamt habe bereits zugestimmt.

KMW und Nexter: Gabriel segnet Panzerfusion ab, spiegel.de, 04.12.2015

Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann plant Milliardendeal mit dem Oman

Wie der Spiegel berichtet, möchte der Rüstungsriese Krauss-Maffei Wegmann mehr als 70 Leopard-Panzer an das Sultanat Oman verkaufen und bewirbt sich daher derzeit um den Großauftrag. Das Auftragsvolumen werde auf zwei Milliarden Euro geschätzt.

Ein Leo-Panzer soll offenbar schon mal vorab im Oman getestet werden. Für dessen Ausfuhr habe der Bundessicherheitsrat auch bereits eine vorübergehende Genehmigung erteilt, so der Spiegel. Das Verteidigungsministerium prüfe noch, ob auch die Bundeswehr bei diesem Test hilft. Dies sei nötig, weil nur Soldaten mit dem Panzer schießen dürfen.

Rüstung: Deutsche Firma will Panzer nach Oman liefern, spiegel.de, 12.11.2015

KMW-Panzerdeal mit Griechenland: Schmiergeldzahlungen bestätigt

Seit einigen Jahren steht der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) im Verdacht, bei einem Panzerdeal mit Griechenland bestochen zu haben. Medienberichten zufolge wurde dieser Verdacht nun durch einen angeklagten Ex-KMW-Manager bestätigt.

Bei dem Prozess vor dem Münchner Landgericht habe dieser die damalige KMW-Geschäftsleitung stark belastet und ausgesagt, dass bei dem Griechenlandgeschäft im Jahr 2001 mit Schmiergeld nachgeholfen worden sei. Dabei habe ein örtlicher Mittelsmann den stellvertretenden griechischen Verteidigungsminister bestochen. Er selbst habe ebenfalls Geld bekommen. KMW habe allerdings nie direkt Schmiergelder bezahlt, dies sei über Vertreter vor Ort gelaufen.

Der Angeklagte habe ausgesagt, dass Bestechung bei Geschäften mit südosteuropäischen Ländern Gang und Gäbe gewesen sei und die KMW-Geschäftsführung stets von den Schmiergeldpraktiken informiert gewesen sei.

Weil Bestechung mittlerweile verjährt ist, steht der Angeklagte allerdings nur wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung, versuchten Betrugs und Geldwäsche vor Gericht.

Ex-Rüstungs-Manager räumt Schmiergeldzahlungen ein, handelsblatt.com, 19.10.2015

Bestechungsverdacht bei Rüstungskonzern Angeklagter belastet Aufsichtsratschef von Krauss-Maffei Wegmann, berliner-zeitung.de, 19.10.2015

Krauss-Maffei Wegmann Rüstungsmanager soll Schmiergeld kassiert haben, faz.de

Ermittlungen gegen KMW-Chef Haun eingestellt

Im Zusammenhang mit den fragwürdigen Deals des Panzerbauers Kraus-Maffei Wegmann (KMW) mit Griechenland hat die Staatsanwaltschaft München nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen KMW-Chef Frank Haun jetzt eingestellt. Haun sei unschuldig, er habe den Vorsitz der Geschäftsführung erst nach den fraglichen Vorgänge übernommen.

Gegen andere Verdächtige werde allerdings weiter ermittelt. Gegen einen Ex-Manager von KMW beginne am 19. Oktober am Landgericht München.

Krauss-Maffei: Feuer eingestellt, sueddeutsche.de, 29.09.2015

Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Nexter fusionieren

Durch die Fusion der beiden vor allem als Panzerproduzenten (Leopard und Boxer von KMW und Leclerc von Nexter) bekannten Firmen Krauss-Maffei Wegmann und Nexter entsteht ein führendes Rüstungsunternehmen mit rund sechs Milliarden Euro Umsatz, 6.000 Beschäftigten und größeren Rüstungsexportchancen. Es firmiert als „Newco“  und soll später in „Kant“ (KMW and Nexter together) umbenannnt werden. Die Fusion wird vom französischen  Präsidenten Holland und von Kanzlerin Merkel befürwortet, die sich davon ein wettbewerbsstärkeres Rüstungsunternehmen versprechen. In der Groko gibt es aber auch Kritiker der Fusion, wie Roderich Kiesewetter, CDU, oder Rainer Arnold, SPD, die wegen des Abwanderns von technischem Know-how und der französischen Vorherrschaft eine Schwächung der deutschen Rüstungsindustrie befürchten. Dagegen befürwortet der CDU-Wirtschaftsexperte Joachim Pfeiffer die Fusion, weil das gemeinsame Unternehmen mehr Aufträge erringen könne.

Auswirkungen auf Rüstungsexporte
Die Fusion wird auch unter dem Gesichtspunkt diskutiert, welche Auswirkungen sie auf die Rüstungsexporte haben dürfte. Jürgen Grässlin, einer der Sprecher der Aktion Aufschrei, befürchtet, dass es dem gemeinsamen Unternehmen besser gelingt, Rüstungsexporte durchzusetzen. Darauf wies er unlängst in einem Interview mit der taz hin. Die Grünen Politikerin Agnieszka Brugger und der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger haben dieselbe Befürchtung und lehnen die Fusion ab. Mit Hinweis auf die angeblich so restriktiven deutschen Rüstungsexportbestimmungen hält CDU-Politiker Pfeiffer die öffentliche Kritik an Rüstungsexporten für falsch und kontraproduktiv und stellt laut Handelsblatt fest: „Diese Debatte gefährdet inzwischen ernsthaft die Existenz der für unsere nationale Sicherheit so wichtigen Verteidigungsbranche.“ Abgesehen davon, dass diese Aussage demagogisch und übertrieben ist, ist sie andererseits ein Beleg, dafür, dass das anhaltende Engagement von Aktion Aufschrei und anderen für ein Rüstungsexportverbot Wirkung zeigt.

Die Fusion ist Anlass für eine Diskussion über eine Vereinheitlichung der europäischen Rüstungsexportkontrolle. Pfeiffer setzt sich für eine europäische Sicherheits- und Außenpolitik ein, in der Rüstungsexporte ein wichtiges mögliches Instrument sein sollen. Konkret bedeutet das, dass Pfeiffer und insbesondere die Bundesregierung an ihrer bisherigen und kaum eingeschränkten Rüstungsexportpolitik festhalten werden.

Fusion von KMW und Nexter – Auftakt einer neuen Rüstungsexportwelle?
Mit diesem Titel unterzieht Jürgen Wagner in einer neuen Veröffentlichung der "Informationsstelle für Militarisierung" (IMI-Analyse 2015/024) die Fusion einer kritischen Analyse. Sie ist sehr aufschlussreich, weil sie darin auf den Zusammenhang mit den Vorstellungen der Bundesregierung und von Wirtschaftsminister Gabriel zur Stärkung der deutschen Rüstungsindustrie eingeht. Auch er hat die Befürchtung, dass der Deal Rüstungsexporte erleichtern wird und bald Schule machen könnte.

Airbus für Panzer: Die Fusion von KMW und Nexter – Auftakt einer neuen Rüstungsexportwelle?, IMI-Analyse 2015/024, 30.07.2015
Fusion von KMW und Nexter „Eine Schwächung unserer Kernkompetenzen“, handelsblatt.com, 28.07.2015
Rüstungsindustrie: Projekt Kant, Süddeutsche-online, 28.07.2015

Schmiergeldskandal in Griechenland: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Wie Tagesschau.de berichtet, hat die Athener Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen 13 Mitarbeiter von Rheinmetall und Atlas erhoben. Der Vorwurf: Beihilfe zur Bestechung bei Rüstungsgeschäften mit Griechenland. Auch die Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) stehe im Visier von Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft München habe kürzlich Räume der Rüstungsschmiede durchsucht. Auch hier gehe es um mögliche Schmiergeldzahlungen, aber auch um den Verdacht der Geldwäsche.

Vorwürfe gegen deutsche Rüstungsindustrie Schmiergelder für Waffenexporte?, tagesschau.de, 14.11.2014

Siehe dazu auch:

Razzia bei Panzerschmiede Justiz ermittelt gegen deutsche Rüstungskonzerne, sueddeutsche.de, 14.11.2014

KMW profitiert von Bürgerkrieg in Ukraine

Der Panzerbauer Kraus-Maffei Wegmann (KMW) profitiert von der Ukraine-Krise. Wie das Handelsblatt berichtet, ist die Nachfrage nach KMW-Panzern vor allem in den osteuropäischen und skandinavischen Ländern gestiegen.

Krauss-Maffei WegmannUkraine-Krise hilft Panzerbauer, handelsblatt.com, 28.10.2014

Möchte Rheinmetall den Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann übernehmen?

Der Düsseldorfer Rüstungsriese Rheinmetall zeigt angeblich großes Interesse an einer Übernahme der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Das berichtet das Handelsblatt, das auch von Kontakten zwischen den beiden Unternehmen auf höchster Führungsebene erfahren haben soll.

KMW hat kürzlich eine Fusion mit dem französischen Rüstungsunternehmen Nexter bekannt gegeben und dementierte laut einem anderen Handelsblattbericht jegliche Gespräche mit Rheinmetall über einen möglichen Zusammenschluss.

Krauss-Maffei Wegmann und Nexter: Rheinmetall nimmt geplante Panzerfusion unter Beschuss, handelsblatt.com,. 10.07.2014

Panzerschmiede KMW schließt Fusionsgespräche mit Rheinmetall aus, handelsblatt.com,11.07.2014

Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter – ein Versuch Waffenexportbeschränkungen zu umgehen?

Der deutsche Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann und der französische Rüstungsbetrieb Nexter Systems wollen sich laut Medienberichten zusammentun. Die Unternehmen hätten eine entsprechende Grundsatzerklärung am 1. Juli in Paris unterzeichnet. Durch den Zusammenschluss entstünde ein deutsch-französicher Wehrtechnikkonzern mit fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz, einem Auftragsbestand von etwa 6,5 Milliarden Euro und mehr als 6.000 Mitarbeitern.

Jürgen Grässlin, einer der Sprecher der Aufschrei-Kampagne, sieht in dieser Fusion den Versuch, die deutschen Exportbeschränkungen zu umgehen. Das sagte er im taz-Interview. Er fordert die Bundesregierung auf, den Zusammenschluss zu untersagen.

Fusion von Rüstungsfirmen: Panzer made in Europe, taz.de, 03.07.2014

Siehe auch:

Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann und Nexter Krisen sind ihr Geschäft, sueddeutsche.de, 03.07.2014
Rüstungsfusion KMW und Nexter: CDU-Wirtschaftsrat schlägt Alarm, n-tv.de, 02.07.2014
Krauss-Maffei und Nexter Leopard 2 wird zur Hälfte französisch, tagesspiegel.de, 01.07.2014
Geplante KMW-Fusion birgt politischen Sprengstoff, handelsblatt.com, 02.07.2014

Burkhart Braunbehrens steigt bei Kraus-Maffei Wegmann aus

Der Künstler Burkhart Braunbehrens ist seit Jahrzehnten Miteigentümer der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW), die ihre Produkte auch an menschenrechtsverletzende Regime wie Saudi-Arabien verkauft. Jetzt soll der bei KMW als schwarzes Schaf geltende Braunbehrens laut einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung als Gesellschafter des Rüstungskonzerns ausgeschieden sein. Die Konzernleitung und die große Mehrheit der Anteilseigner hätten nicht toleriert, dass er seine Meinung zu Unternehmens- und zur Rüstungspolitik öffentlich äußere.

Schwarzes Schaf: Kritischer KMW-Gesellschafter verlässt die Panzerschmiede, Süddeutsche Zeitung, 03.06.2014, Nr. 126, S. 18, nur Printausgabe

Krauss-Maffei Wegmann: Panzerbauer unter Verdacht auf Steuerbetrug

Wie die Tagesschau berichtet, hat die Staatsanwaltschaft München ihre Ermittlungen gegen den Rüstungskonzern Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) ausgeweitet. Auch der Unternehmenschef Frank Haun sei jetzt ins Visier der Fahnder geraten. Er werde verdächtigt, Steuern hinterzogen zu haben, indem er Bestechungsgelder unzulässig als Betriebsausgaben abgesetzt habe.

Laut der Süddeutschen Zeitung sind diese Ermittlungen für den Rüsungskonzern beonsders heikel, denn sein "Zuverlässigkeitsstatus" stehe dadurch auf der Kippe. Den allerdings setzte die Regierung voraus, um Rüstungsexporte zu genehmigen.

Verdacht auf Steuerbetrug: Ermittlungen gegen Rüstungsmanager, tagesschau.de, 26.05.2014
Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann Kein Vertrauen, keine Panzerdeals, sueddeutsche.de, 27.05.2014

Korruption bei Panzergeschäften: Griechische Justiz bittet Münchner Staatsanwaltschaft um Rechtshilfe

Der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann wird verdächtigt, für Rüstungsaufträge Schmiergelder gezahlt zu haben. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die Staatsanwaltschaft in Athen nun die deutschen Kollegen in München eingeschaltet.

Leopard-Panzer für Griechenland Geschmiertes Geschäft, sueddeutsche.de, 10.02.2014

Weitere Details zum Schmiergeldskandal

Der griechische Schmiergeldskandal, in den mehrere deutsche Rüstungsunternehmen verwickelt sind, breitet sich immer weiter aus. Dem ARD-Magazin „Monitor“ liegen nun neue Details dazu aus Ermittlungsakten vor. Sie gewährten, so das Politmagazin, seltene Einblicke in die Geschäftspraktiken einer Brache, die sonst gerne im Verborgenen operiere.

Schmiergeldskandal: Deutsche Rüstungskonzerne im Visier der Staatsanwälte, ARD, Monitor, 30.01.2014

Schmiergeldzahlungen: Wieder Durchsuchung bei Rheinmetall

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Bestechung und Steuerhinterziehung erneut die Räume des Rüstungsunternehmens Rheinmetall Defence Electronics (RDE) durchsucht. Das berichtet das Wochenmagazin „Der Spiegel“.

Dabei hätten sich die Ermittler vor allem für Reisekostenabrechungen, Gesprächsvermerke und Reiseberichte zu Rüstungsgeschäften mit Griechenland interessiert. Laut Spiegel geht es unter anderem um 33 Millionen Euro, die RDE zwischen 1998 und 2011 über eine Londoner Firma an einen früheren griechischen Marineoffizier gezahlt haben soll.

Korruption: Razzia bei Rheinmetall, Der Spiegel, 14.04.2014
Auch Privatwohnungen von Rheinmetall-Mitarbeitern durchsucht
, focus.de/dpa, 14.04.2014

Illegale Praktiken beim Panzer-Deal mit Griechenland?

Möglicherweise hat sich Krauss-Maffei Wegmann (KMW) den Auftrag zur Lieferung von 170 Leopard-2-Panzern für 1,7 Milliarden Euro an Griechenland durch unsaubere Praktiken gesichert. Entsprechendes zumindes meldet die Süddeutsche Zeitung. Dabei soll der für KMW tätige Athener Unternehmer Thomas Liakounakos im Zusammenhang mit Kompensationsgeschäften den griechischen Politiker Antonios Kantas bestochen haben. Der Artikel erklärt, wann Kompensationsgeschäfte legal oder illegal sind.

Panzer-Deal mit Griechenland Neuer Verdacht gegen Rüstungskonzern, sueddeutsche.de, 03.01.2014

Korruptionsverdacht bei Panzerhaubitzendeal PzH 2000 mit Griechenland

Ein griechischer Geschäftsmann wurde verhaftet, weil er Ende der 1990er-Jahre dem Rüstungsunternehmen Wegmann aus Kassel einen Großauftrag über 150 Millionen Euro für die Lieferung des Artilleriesystems Panzerhaubitze 2000 vermittelt haben soll. Das meldete die Süddeutsche Zeitunng. Die Verhaftung sei im Zusammenhang mit dem Geständnis des griechischen Politikers Antonios Kantas, wonach er bei Rüstungsgeschäften mit deutschen Rüstungsfirmen Schmiergeld angenommen habe, erfolgt. Wegmann war bis 1999 eigenständig und fusioniert dann mit Krauss-Maffei.

Festnahme in Athen wegen Bestechungs-Affäre, sueddeutsche.de, 30.12.2013

Griechischer Politiker gesteht Bestechung durch Krauss-Maffei Wegmann

Wie die Süddeutsche Zeitung vom 28.12.2013 berichtet, hat der griechische Ex-Politiker Antonios Kantas gestanden, im Zusammenhang mit dem Kauf von 170 Leopard-2-Panzern (Gesamtwert 1,7 Milliarden Euro) 1,7 Millionen Euro Bestechungsgeld erhalten zu haben. Krauss-Mafffai Wegmann (KMW) bestreite jedoch die Korruptionsvorwürfe. Kantas hat nach Informationen der Süddeutschen zudem zugegeben, auch bei anderen Rüstungsgeschäften Schmiergeld bekommen zu haben: bei der Modernisierung von U-Booten der Poseidon-Klasse durch Rheinmetall und Atlas Elektronik sowie beim Flugabwehrsystem Asrad von Rheinmetall.

Ermittlungen in Athen Griechischer Ex-Politiker gesteht Schmiergeld-Deal um deutsche Panzer, sueddeutsche.de, 28.12.2013

Kraus-Maffei Wegmann: Keine Panzer an Saudi-Arabien aber an Katar - Kooperation mit französischem Panzerbauer?

Während noch darüber spekuliert wird, ob Saudi-Arabien statt 272 Leopard-Panzern von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) doch lieber M1-Panzer von General Dynamics kaufen will, wird eine weiterer Panzer-Deal gemeldet. Laut Bild am Sonntag will Katar weitere 116 Leopard-Panzer sowie 16 Panzerhaubitzen von KMW kaufen. Bereits im Frühjahr habe die Bundesregierung den Verkauf von 62 Leopard-Panzern und 24 Panzerhaubitzen durch KMW an Katar gebilligt.

Nach einem Bericht der Welt denkt KMW überdies über eine Beteiligung oder eine strategische Partnerschaft mit dem staatlichen französischen Panzerbauer Nexter nach, der den großen Leclerc-Panzer produziert. Möglcherweise könne dabei auch Katar als Finanzier an einem derartigen Deal einbezogen sein, so die Welt.

Bestellung noch vor der Fußball-WMEmir von Katar will 118 „Leopard“-Panzer kaufen, bild.de, 14.07.2013

Panzerdeal mit Saudi-Arabien scheitert, welt.de, 13.07.2013

Wollen Saudis statt Leo-Panzer nun M1-Panzer?

Wie das Handelsblatt berichtet scheint Saudi-Arabien nach Protesten gegen die Lieferung von Leopard-Panzern kein Interesse mehr daran zu haben, bei Krauss-Maffei Wegmann 270 Leos zu kaufen. Stattdessen verhandelten die Saudis intensiv mit dem amerikanischen Rüstungskonzern General Dynamics über den Kauf des Panzers M1.

Milliardenschwerer Panzerdeal droht zu scheitern, handelsblatt.com, 12.07.2013

KMW liefert an Katar Panzerhaubitzen und Leopard-Panzer

Katar hat mit der deutschen Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) einen Vertrag zur Lieferung von 24 Panzerhaubitzen PzH 2000 und 62 Kampfpanzern LEOPARD 2 geschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung von KMW hervor. Das Gesamtvolumen des Projekts, das auch die Lieferung von Peripheriegerät, Ausbildungseinrichtungen und Dienstleistungen umfasse, betrage 1,89 Milliarden Euro.

KMW-Presseerklärung vom 18.04.2013