Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Unterschriftenaktion „Export von Kleinwaffen und Munition stoppen!“ mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an BDSV-Präsidenten: "Goldene Nase" - Keine Profite auf Kosten der Menschenrechte mehr

Mitmachen:

Postkartenaktion gegen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Postkartenaktion gegen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Netzwerk des Todes

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“

Schwarzbuch Waffenhandel

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Rheinmetall AG

Die Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein Automobilzulieferer und Rüstungskonzern. Gemessen am Umsatz gehört sie zu den zehn größten europäischen Rüstungsunternehmen.

Aktuelle Informationen zu Rheinmetall

Protestkundgebung: Rheinmetall entrüsten! Wer Waffen sät, erntet Tod und Elend!

Protestkundgebung: Rheinmetall entrüsten! Wer Waffen sät, erntet Tod und Elend!

Am 10. Mai wird die diesjährige Jahreshauptversammlung des Rüstungsriesen Rheinmetall in Berlin abgehalten. Aus diesem Anlass findet zeitgleich eine Protestkundgebung der Berliner Initiative "Legt den Leo an die Kette" und der Aufschrei-Kampagne statt. mehr

Rheinmetall betreibt Munitionsfabrik in Saudi-Arabien

Wie aus Medienberichten hervorgeht, betreibt der deutsche Rüstungsriese Rheinmetall gemeinsam mit einem staatlichen südafrikanischen Partnerunternehmen eine neue Munitionsfabrik in Saudi-Arabien

Die Fabrik sei zwar von der saudischen Military Industries Corporation gebaut worden, werde aber über eine Mehrheitsbeteiligung von Rheinmetall Denel Munition betrieben.

"Absoluter Wahnsinn"Rheinmetall baut Munition in Saudi-Arabien, n-tv.de, 15.04.2016

Waffen Deutsch-Südafrikanische Munitionsfabrik in Saudi-Arabien, wn.de, 15.04.2016

Italienische Rheinmetall-Tochter liefert Bomben nach Saudi-Arabien

Laut einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins "Report München" liefert RWM Italia, eine italienische Tochter des deutschen Waffenkonzerns Rheinmetall, Bomben nach Saudi-Arabien. Das wahhabitische Königreich setze diese Waffen im Krieg im Jemen ein – auch gegen Zivilisten.

Bombengeschäfte mit Saudi-Arabien: Die widersprüchliche EU-Rüstungsexportpolitik, Report München, br.de, 08.03.2016

Rheinmetall-Chef Papperger kritisiert Rüstungsexportpolitik Deutschlands

Laut dem Tagesspiegel hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger bei einem Vortrag in Berlin die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung als zu rigide kritisiert. Er habe dabei dargelegt, dass die Rüstungsunternehmen einen beträchtlichen Teil ihrer Umsätze über Exporte machten und noch viel mehr verdienen könnten, wenn da nicht die vergleichsweise restriktiven deutschen Exportrichtlinien wären. Dadurch blieben deutsche Rüstungsfirmen bei der Auftragsvergabe regelmäßig außen vor.

Papperger forderte dem Tagesspiegel zufolge eine zwischen der Politik und der Waffenindustrie abgestimmte langfristige Strategie und plädierte für einheitliche europäische Regeln.

Rüstungskonzern will mehr exportieren: Rheinmetall schießt gegen die Politik, tagesspiegel.de, 03.09.2015

Bundeswehr unterstützte Waffenexporte von Rheinmetall

Nach Informationen der „Zeit“ soll die Bundeswehr dem Rüstungsriesen Rheinmetall zu Millionen-Deals mit Saudi-Arabien und Russland verholfen haben.

So sollen Streitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate und eine russische Delegation mehrmals das von Rheinmetall betriebene Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) in Letzlingen in Sachsen-Anhalt besucht und sich dabei auch mit Managern von Rheinmetall getroffen haben. Im Jahr 2010 hätten die Emirate dann ein Gefechtsübungszentrum im Wert von 70 Millionen Euro bei Rheinmetall bestellt. Auch Russland habe ein Trainingszentrum für rund 100 Millionen Euro bei Rheinmetall geordert.

Zudem seien Bundeswehrsoldaten für die Unterstützung von Rüstungsexporten abgestellt worden. Ihre Aufgabe sei es gewesen, ausländische Militärs für die Nutzung des in Deutschland bestellten Geräts auszubilden.

Rüstungsexporte: Bundeswehr organisiert Verkaufstreffen für Rüstungsindustrie, zeit.de, 19.08.2015

Rheinmetall-Chef Papperger sieht sich bei Rüstungsexporten Investoren verpflichtet

RP-online hat sich ausführlich mit Rheinmetall-Chef Armin Papperger unter anderem über moralische Bedenken beim Rüstungsexport, Restriktionen bei Rüstungsdeals und eine europäische Verteidigungspolitik unterhalten.

Aus dem Interview geht hervor, dass Rheinmetall auch dann bestehen könnte, wenn der Rüstungskonzern nur noch an Nato-Partner und Demokratien nach westlichem Maßstab liefern würde. Dass dennoch auch Geschäfte mit anderen Ländern gemacht werden, liegt nach Aussage Pappergers an den Investoren. „Ich bin auch meinen Investoren verpflichtet, und die erwarten zu recht eine Strategie, die auf Wachstum ausgerichtet ist“, erklärte Papperger gegenüber RP-online.

Interview mit Rheinmetall-Chef Papperger, rp-online.de, 25.07.2015

Rheinmetall will mit türkischem Rüstungskonzern MKEK kooperieren

Rheinmetall und das türkische Unternehmen MKEK wollen künftig eng zusammenarbeiten. Die beiden Waffenbauer planen die Gründung eines Joint Ventures in der Türkei. Dort sollen dann Waffensysteme und Munition hergestellt werden.

Das geht aus einer Pressemitteilung von Rheinmetall Defence hervor. Demnach haben die Konzerne auf der Rüstungsmesse IDEF in Ankara ein "Memorandum of Understanding" für eine weitreichende Kooperation unterzeichnet. Das Management der neuen Firma mit Namen "Rheinmetall MKEK Technologies" wird Rheinmetall übernehmen. MKEK wird für die Herstellung neuer Produkte verantwortlich sein.

Rheinmetall und MKEK unterzeichnen Memorandum of Understanding für gemeinsame Kooperation, Pressemitteilung, Rheinmetall Defence, rheinmetall-defence.com, 05.05.2015
Rheinmetall and MKEK sign memorandum of understanding for joint cooperation, Pressemitteilung, Rheinmetall Defence, rheinmetall-defence.com, 05.05.2015
Rheinmetall will Waffen in der Türkei bauen lassen, welt.de, 07.05.2015

Bundesregierung setzt sich trotz Korruptionsvorwürfen für Rheinmetall ein

Die Panzerschmiede Rheinmetall steht wegen Korruptionsverdachts in Indien auf einer Blacklist. Wie die Linken-Politikerin Kathrin Vogler auf ihrer Website mitteilt, musste die Bundesregierung auf ihre Frage hin jetzt zugeben, dass sie sich gegenüber der indischen Regierung dafür eingesetzt hat, dass Rheinmetall trotz dieser Korruptionsvorwürfe wieder Rüstungsgüter nach Indien liefern darf.

Bundesregierung hilft korrupten Rüstungsfirmen, kathrin-vogler.de, 13.04.2015

Schriftliche Frage und Antwort als PDF

Rheinmetall rechnet mit Wiederbelebung des Waffengeschäfts

Der Düsseldorfer Rüstungsriese Rheinmetall geht nach einem starken Umsatzrückgang in der Militärsparte davon aus, dass er künftig wieder mehr Geld mit Waffen verdienen werde.

Schon 2014 habe sich die Auftragslage im Bereich "Defence" für den Konzern positiv entwickelt, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Demnach habe der Bestand an Aufträgen in dieser Sparte Ende 2014 bei 6,5 Milliarden Euro gelegen und damit den entsprechenden Vorjahreswert um acht Prozent übertroffen. Daher erwarte man in diesem Bereich für das Geschäftsjahr 2015 die Rückkehr in die Gewinnzone.

Medienberichten zufolge habe Rheinmetall-Chef Armin Papperger bei der Bilanzvorlage auch angedeutet, dass er einen möglichen Zusammenschluss mit dem deutschen Konkurrenten Krauss-Maffei Wegmann noch nicht abgeschrieben hat. Zudem sei für den Düsseldorfer Konzern auch eine Übernahme der U-Bootsparte von ThyssenKrupp oder von Atlas Elektronik eine Option.

Rheinmetall-Ausblick 2015: Umsatzwachstum und Ergebnissteigerung in beiden Segmenten erwartet, Pressemitteilung, rheinmetall.de, 19.03.2015
Rheinmetall träumt vom Comeback der Rüstung, welt.de, 19.03.2015
Rüstungsbranche sucht Zukunftsperspektive: Rheinmetall unter Druck, tagesschau.de, 19.03.2015
Metallindustrie Rheinmetall setzt auf Rüstung, deutschlandfunk.de, 19.03.2015
Automobilgeschäft boomt: Rheinmetall setzt auf seine Militärsparte, n-tv.de, 19.03.2015

Rheinmetall will Entschädigung vom Bund für verbotenes Rüstungsgeschäft mit Russland

Aufgrund der Ukraine-Krise hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) im vergangenen Jahr einen Rüstungsdeal zwischen dem deutschen Rüstungsriesen Rheinmetall und Russland verboten (siehe hier). Dabei ging es um die Lieferung und Errichtung eines Gefechtsübungszentrums. Jetzt will Rheinmetall-Chef Armin Papperger nach Informationen der Süddeutschen Zeitung dafür Schadenersatz in Höhe von rund 120 Millionen Euro vom Bund.

Russland-Geschäft: Rheinmetall will Geld von Gabriel, sueddeutsche.de, 13.03.2015

Rheinmetall: Bestechung auch beim Leopard-Deal mit Griechenland

Rheinmetall hat bei Rüstungsgeschäften mit Athen offenbar mehr Schmiergeld gezahlt als bisher bekannt. Das haben Recherchen der Süddeutschen Zeitung, des NDR und des WDR ergeben.

So seien auch bei einem Panzer-Deal – einem der größten Rüstungsgeschäfte zwischen Deutschland und Griechenland – Bestechungsgelder in Millionenhöhe geflossen. Außerdem seien die Schmiergeldzahlungen an Griechenland bis ins Detail organisiert gewesen. Trotz dieser neuen Erkenntnisse sei der Fall für Rheinmetall allerdings mit der Bußgeldzahlung von rund 37 Millionen Euro abgeschlossen.

Rüstungs-Deals mit Griechenland: Prozente von Rheinmetall, sueddeutsche.de, 13.01.2015
Rheinmetall: Schmiergeld auch bei Panzer-Deal, ndr.de, 13.01.2015

Rheinmetall gesteht Bestechung bei Rüstungsgeschäft mit Griechenland ein

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat Rheinmetall zugegeben, bei einem Rüstungsgeschäft mit Griechenland Schmiergelder gezahlt zu haben. Der Rüstungskonzern hat laut dem Bericht einen Bußgeldbescheid in Höhe von 37 Millionen Euro akzeptiert. Außerdem müsse er Steuern von mehr als sechs Millionen Euro nachzahlen.

Korruption Rheinmetall gibt Bestechung bei Rüstungsdeal zu, sueddeutsche.de, 10.12.2014

Schmiergeldskandal in Griechenland: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Wie Tagesschau.de berichtet, hat die Athener Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen 13 Mitarbeiter von Rheinmetall und Atlas erhoben. Der Vorwurf: Beihilfe zur Bestechung bei Rüstungsgeschäften mit Griechenland. Auch die Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) stehe im Visier von Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft München habe kürzlich Räume der Rüstungsschmiede durchsucht. Auch hier gehe es um mögliche Schmiergeldzahlungen, aber auch um den Verdacht der Geldwäsche.

Vorwürfe gegen deutsche Rüstungsindustrie Schmiergelder für Waffenexporte?, tagesschau.de, 14.11.2014

Siehe dazu auch:

Razzia bei Panzerschmiede Justiz ermittelt gegen deutsche Rüstungskonzerne, sueddeutsche.de, 14.11.2014

Rheinmetall: Geschäft mit Autoteilen wird zur Stütze des Unternehmens

Konversion lohnt sich: Für Rheinmetall läuft das Geschäft mit Autoteilen Medienberichten zufolge inzwischen besser als erwartet und es hilft dem Unternehmen, die Kursverluste in der Rüstungssparte einzudämmen.

Rheinmetall dämmen Minus ein dank guten Autogeschäfts, focus.de, 03.11.2014
Rüstungssparte verdirbt Rheinmetall die Bilanz, rp-online.de, 04.11.2014

Rheinmetall: Dokumente belegen Bestechungen in Griechenland

Um Aufträge zu erhalten, hat der Rüstungsriese Rheinmetall die griechische Armee bestochen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das gehe aus mehreren E-Mails und anderen Dokumenten klar hervor.

Dabei sollen sich offenbar auch mindestens zwei Führungskräfte der Rheinmetall Defence Electronics persönlich bereichert haben, so die Süddeutsche Zeitung. Neben der Bremer Staatsanwaltschaft, die gegen zwölf aktuelle und ehemalige Beschäftigte des Rheinmetall-Konzerns ermittle, habe auch Rheinmetall-Chef Armin Papperger inzwischen bei einer Berliner Anwaltskanzlei eine eigene Untersuchung in Auftrag gegeben.

Schmiergeld-Skandal um Rheinmetall: Entlarvende Mails, sueddeutsche.de, 27.10.2014

Panzerhersteller will offenbar jetzt auch Kriegsschiffe bauen

Nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ will Rheinmetall den Kriegsschiffbauer ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) kaufen.

Die Übernahme stehe kurz vor dem Abschluss, die Parteien müssten sich nur noch über den Preis für die U-Boote und Fregatten einigen, berichtet das Magazin.

Rheinmetall: Übernahme der ThyssenKrupp-Militärsparte kurz vor Abschluss, wiwo.de, 25.10.2014

Rheinmetall möchte Rüstungsriese werden

Rheinmetall möchte expandieren. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, würde das Unternehmen gerne die Marinesparte von Thyssen-Krupp übernehmen. Erste Sondierungsgespräche dazu habe es bereits gegeben.

Daneben interessiere es sich für zwei Unternehmen, die zum Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus gehören. Schon im Juni wurde außerdem bekannt, dass der Düsseldorfer Rüstungskonzern auch eine Übernahme des Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann plane.

Rüstungskonzern rüstet auf: Rheinmetall will Marinesparte von Thyssen-Krupp kaufen, handelsblatt.com, 12.09.2014, 10:11 Uhr
Neuer Rüstungsriese: Riskante Ideen bei Rheinmetall, wiwo.de, 12.09.2014
Waffenbranche im Umbruch: Rheinmetall soll neuen Rüstungsriesen planen, spiegel.de, 12.09.2014

Russland: Rüstungsexportstopp könnte rückgängig gemacht werden

Im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung erklärte der Russland-Beauftragte Gernot Erler von der SPD, dass der Exportstopp für das Trainingszentrum nach Russland rückgängig gemacht werden könnte, wenn Moskau seine Politik gegenüber der Ukraine ändere.

Alle von der EU verhängten Sanktionen gegen Moskau unterlägen einer vereinbarten Befristung mit einer Überprüfung nach drei Monaten, so Erler zu der Tageszeitung. Diese Regelung habe die EU getroffen, um Russland zu zeigen, dass es jederzeit aus der Sanktionsspirale herauskommen kann.

Mehr als nur Symbolik“: Russland-Beauftragter Erler verteidigt Rüstungsexportstopp gegen Moskau, saarbruecker-zeitung.de, 06.08.2014

Gabriel stoppt Rheinmetall-Deal mit Russland

Nach Angaben von tagesschau.de hat eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt, wonach die Bundesregierung die Lieferung eines Gefechtsübungszentrums von Rheinmetall an Russland jetzt endgültig gestoppt habe. Dabei hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Information der „Welt“ die volle Rückendeckung der Kanzlerin. Das Rüstungsexportgeschäft war bereits unter der schwarz-gelben Regierung genehmigt worden und hat einen Wert von rund 100 Millionen Euro. Seit März 2014 ist es auf Eis gelegen.

Wie der „Focus“ berichtet, soll der verfügte Ausfuhrstopp allerdings keine Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage haben. 95 Prozent seien betriebsbereit. Was von Deutschland nicht geliefert werde, erhalte die russische Armee von der einheimischen Rüstungsbranche. Allerdings drohe Russland dennoch wegen Vertragsbruchs mit einer Schadenersatzklage, so der „Focus“.

100-Millionen-Geschäft von Rheinmetall Rüstungsdeal mit Moskau gestoppt, tagesschau.de, 04.08.2014
Sanktionen gegen Russland - Berlin stoppt Rüstungsdeal mit Moskau
, sueddeutsche.de, 04.08.2014
Russland: Rheinmetall-Anlage trotz deutschem Rüstungsexportstopp betriebsbereit
, focus.de, 05.08.2013
Gabriel Rüstungsexport-Stopp mit Kanzleramt abgestimmt
, welt.de, 04.08.2014

Weitere Informationen:

Rüstungsexporte "Stopp ist ein klares politisches Signal", Interview mit dem Friedensforscher Jan Grebe, deutschlandfunk.de, 04.08.2014
Gabriel stoppt Rüstungsexport, spd.de, 04.08.2014
Gabriel stoppt Rüstungsexporte: Keine Rüstung für Russland?, Interview mit Gernot Erler (SPD) im wdr5, wdr5.de, 04.08.2014

Seitenwechsel: Ex-Entwicklungsminister Niebel (FDP) geht zu Rheinmetall

Ab Januar 2015 tritt Dirk Niebel von der FDP, bis 2013 Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, seinen neuen Job bei der Rheinmetall AG in Düsseldorf an. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Seine Aufgabe dort sei es, die Mitglieder des Konzernvorstands in allen Fragen und Aufgaben der internationalen Strategieentwicklung und beim Ausbau der globalen Regierungsbeziehungen unterstützen.

Dirk Niebel übernimmt ab 2015 internationale Aufgaben bei Rheinmetall, rheinmetall.de, 01.07.2014

Siehe auch:
Pressemitteilung der Aktion Aufschrei
Neuer Job für FDP-Politiker Niebel wird Rüstungs-Lobbyist, tagesschau.de, 01.07.2014
FDP-Politiker zu Rheinmetall Ex-Entwicklungsminister Niebel wird Rüstungslobbyist, sueddeutsche.de, 01.07.2014
Rüstungslobbyist Niebel: Das stinkt, spiegel.de, 01.07.2014
Kommentar: Berliner Fruchtfolge, wz-newsline, 01.07.2014
Das stinkt: Niebel zum Rüstungskonzern, nwzonline.de, 02.07.2014

Wechsel oder eher Kontinuität?

Dieser Karikatur hat Thomas Plaßmann der Aktion Aufschrei zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Liefert Rheinmetall Gefechtszentrum doch nach Russland?

Rheinmetall wollte in Russland ursprünglich ein Heeresausbildungszentrum errichten. Im März hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angesichts der Krimkrise diesen millionenschweren Rüstungsdeal gestoppt. Laut einem taz-Bericht gibt es jetzt aber Hinweise darauf, dass der Rüstungskonzern möglicherweise gegen das Waffenembargo verstößt.

Rheinmetall und Rüstung für Russland: Gruß aus Nischni-Schnöggersburg, taz.de, 09.06.2014

Schmiergeldzahlungen: Wieder Durchsuchung bei Rheinmetall

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Bestechung und Steuerhinterziehung erneut die Räume des Rüstungsunternehmens Rheinmetall Defence Electronics (RDE) durchsucht. Das berichtet das Wochenmagazin „Der Spiegel“.

Dabei hätten sich die Ermittler vor allem für Reisekostenabrechungen, Gesprächsvermerke und Reiseberichte zu Rüstungsgeschäften mit Griechenland interessiert. Laut Spiegel geht es unter anderem um 33 Millionen Euro, die RDE zwischen 1998 und 2011 über eine Londoner Firma an einen früheren griechischen Marineoffizier gezahlt haben soll.

Korruption: Razzia bei Rheinmetall, Der Spiegel, 14.04.2014
Auch Privatwohnungen von Rheinmetall-Mitarbeitern durchsucht
, focus.de/dpa, 14.04.2014

Rheinmetall: Gabriel stoppt Rüstungsdeal mit Russland

Medienberichten zufolge darf das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall derzeit doch kein Trainings- und Ausbildungszentrum für das Heer an Russland liefern. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel habe das Millionengeschäft als Reaktion auf die Krimkrise bis auf weiteres gestoppt, heißt es. Die Bundesregierung halte nach eigenen Angaben in der gegenwärtigen Lage die Ausfuhr des Gefechtsübungszentrums nach Russland nicht für vertretbar.

Diese Maßnahme der Bundesregierung zeigt, dass es bei genügend politischem Willen durchaus möglich ist, der Forderung der Aufschrei-Kampagne zu entsprechen und Rüstungsexporte zu stoppen. Das aber ist grundsätzlich vonnöten, denn gerade das Beispiel der Krimkrise macht deutlich, dass Rüstungsexporte von heute schon morgen zur Eskalation von Krisen beitragen können.

Rheinmetall in Russland Bundesregierung stoppt Rüstungsgeschäft, faz.net, 19.03.2014
Berlin stoppt Rüstungsgeschäft mit Russland, dw.de (Deutsche Welle), 19.03.2014

Rheinmetall: Rüstungsgeschäfte mit Russland trotz Krimkrise

Der Rüstungsriese Rheinmetall liefert an Russland noch in diesem Jahr ein Heeres-Ausbildungszentrum für 100 Millionen Euro – und zwar allen Protesten gegen das russische Vorgehen in der Krimkrise und gegen Rüstungsexporte nach Russland und in die Ukraine zum Trotz. Das geht aus einem Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung hervor.

Bei dem Gefechtsübungszentrum handelt es sich angeblich um das fortschrittlichste simulationsunterstützte militärische Trainingsgelände der Welt, das die Kampffähigkeit von jährlich 30.000 Soldaten schärfen könne. Rheinmetall teilte der Zeitung auf Anfrage mit, dass es im Moment keine Risiken für eine termingerechte Lieferung sehe und über die Folgen einer etwaigen weiteren Klimaverschlechterung mit Russland nicht spekulieren wolle.

Modernes Gefechtsübungszentrum: Rheinmetall macht Putins Truppen fit, noz.de (Neue Osnabrücker Zeitung), 19.03.2014

Rheinmetall exportiert Skyguard-Feuereinheiten in problematische Region

In einer Presseerklärung teil das Rüstungsunternehmen Rheinmetall mit, dass ein Kundenland aus der MENA-Region (Mittlerer Osten, Nördliches Afrika) sich zur Erweiterung bestehender Oerlikon Skyguard-Flugabwehrsysteme entschlossen und einen Folgeauftrag über Skyguard-Feuereinheiten erteilt habe. "Der neuerliche Auftrag, der vor kurzem unterzeichnet wurde, umfasst ein Volumen von rund 83 Mio. EUR", so der Konzern. Die Skyguard-Flugabwehrtechnologie, die weltweit bei über 40 Nationen in Nutzung sei, habe sich in dem Kundenland bewährt. Der bestehende Basisvertrag mit bisherigen Erweiterungen umfasse bereits ein Volumen von 582 Mio. EUR.

Rheinmetall erneut mit Flugabwehrsystemen erfolgreich, Presseerklärung von Rheinmetall, rheinmetall.de, 04.03.2014

Weitere Details zum Schmiergeldskandal

Der griechische Schmiergeldskandal, in den mehrere deutsche Rüstungsunternehmen verwickelt sind, breitet sich immer weiter aus. Dem ARD-Magazin „Monitor“ liegen nun neue Details dazu aus Ermittlungsakten vor. Sie gewährten, so das Politmagazin, seltene Einblicke in die Geschäftspraktiken einer Brache, die sonst gerne im Verborgenen operiere.

Schmiergeldskandal: Deutsche Rüstungskonzerne im Visier der Staatsanwälte, ARD, Monitor, 30.01.2014

Griechischer Schmiergeldskandal: Deutsche Rüstungsfirmen unter Verdacht

Aufgrund des Geständnisses des griechischen Politikers Antonios Kantas stehen die Rüstungsfirmen Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall und Atlas Elektronik im Verdacht, für Rüstungsaufträge Schmiergelder gezahlt zu haben. Die aber geben sich unschuldig und bestreiten die Vorwürfe.

Geschmierte Geschäfte? – Deutsche Konzerne unter Verdacht, zdf.de, Frontal21, 14.01.2014
Bestechung: Korruptionsvorwürfe gegen Rüstungsfirmen, fr-online.de (Frankfurter Rundschau), 09.01.2014
Panzer-Deal mit Griechenland Neuer Verdacht gegen Rüstungskonzern, sueddeutsche.de, 03.01.2014

Wie der ARD-Korrespondent Hans-Jürgen Maurus in Zürich berichtet, werden zudem schweizer Banken verdächtigt, in den deutsch-griechischen Rüstungsskandal verwickelt zu sein.

Schweizer Banken in deutsch-griechischen Rüstungsskandal verwickelt, H.-J. Maurus, ARD Zürich, tagesschau.de, 05.01.2014

Rheinmetall: Großauftrag aus Indonesien für Panzerlieferung bestätigt

Wie „Die Welt“ berichtet, wird Indonesien für 216 Millionen Euro103 Leopard-2-Kampfpanzer, 42 Schützenpanzer Marder sowie elf Berge- und Pionierfahrzeuge samt Munition kaufen – von dem deutschen Rüstungsunternehmen Reinmetall. Das habe das Unternehmen jetzt mitgeteilt. Außerdem habe der Düsseldorfer Konzern bestätigt, dass der Vertrag bereits im Dezember 2012 unterzeichnet worden sei.

Indonesien kauft 103 Leopard-Panzer bei Rheinmetall, welt.de, 13.11.2013

Weiterer Korruptionsverdacht bei Rheinmetall

Medienberichten zufolge ermittelt die indische Polizei gegen eine Tochterfirma des Rüstungskonzerns Rheinmetall wegen Bestechungsverdacht.

Bestechungsvorwürfe: Indische Polizei ermittelt gegen Rheinmetall, spiegel.de, 30.08.2013
Zwei Manager in Indien beschuldigtKorruptionsverdacht bei Rheinmetall, n-tv.de, 30.08.2013
Indien wirft Rheinmetall Air Defence Bestechung vor, handelsblatt.com, 30.08.2013

Bestechungsverdacht: Razzia bei Rheinmetall und Atlas Elektronik

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wurden in der vergangenen Woche in Bremen und Wedel die Rüstungsunternehmen Rheinmetall-Defence-Electronics und Atlas Elektronik durchsucht. Der Grund für die Razzien sei der Verdacht auf Steuerhinterziehung und Schmiergeldzahlungen bei U-Boot-Geschäften mit Griechenland.

Razzia bei deutschen Rüstungsfirmen, sueddeutsche.de, 24.08.2013

Arabischer Kunde erteilt Rheinmetall Großauftrag für Komponenten von Leopard-Panzer und Panzerhaubitzen

Die Rheinmetall AG hat in einer Presseerklärung bekannt gegeben, dass sie zwischen 2015 und 2018 sowohl für hochmoderne Kampfpanzer als auch für Artilleriesysteme wesentliche Teilsysteme und Dienstleistungen an einen Kunden aus dem arabischen Raum  liefern wird.

Rheinmetall erhält Großauftrag über 475 MioEUR – Entscheidender Anteil an Leopard 2 und Panzerhaubitze, Pressemitteilung von Rheinmetall, rheinmetall.de, 18.06.2013

Angesichts der in der letzten Zeit in die Öffentlichkeit gedrungenen Informationen scheint es sich dabei um Katar zu handeln (siehe dazu eine Focus-Meldung vom 18.06.13)

Rheinmetall entrüsten! Keine Leopard 2-Panzer nach Saudi-Arabien!

Aus Anlass der Hauptversammlung der Rheinmetall AG fand am Vortag in Düsseldorf am 13.05.13 eine Belagerungsaktion und in Berlin am 14.05.2013 eine Protest-Kundgebung statt. Einen Bericht über die pfiffigen Aktionen gibt es auf der Unterseite Aktionsberichte.

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat zur Hauptversammlung zwei Gegenanträge gestellt, in denen die Rüstungsaktivitäten des Unternehmens dargestellt und angeprangert werden.

15.05.12 Rheinmetall AG Hauptversammlung: Kritische Aktionäre verweigern Vorstand die Entlastung

Begründet wird diese mit den Rüstungsaktivitäten des Konzerns; zu den Einzelheiten siehe den Gegenantrag (PDF)