Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Unterschriftenaktion „Export von Kleinwaffen und Munition stoppen!“ mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an BDSV-Präsidenten: "Goldene Nase" - Keine Profite auf Kosten der Menschenrechte mehr

Mitmachen:

Postkartenaktion gegen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Postkartenaktion gegen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien mehr

Materialien:

Aktionsflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Netzwerk des Todes

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“

Schwarzbuch Waffenhandel

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

SIG Sauer GmbH & Co. KG

SIG Sauer produziert Schusswaffen für den polizeilichen, privaten und militärischen Bereich. Die Waffenschmiede hat ihren Sitz in Eckernförde.

Aktuelle Informationen zu Sig Sauer

Sig Sauer: Illegale Waffenlieferungen nach Mexiko

Der Skandal um den illegalen Export deutscher Waffen in mexikanische Unruhestaaten zieht weitere Kreise. Wie der SWR und die taz jetzt herausfanden, wurden zahlreiche Morde des mexikanischen Drogenkartells mit deutschen Sig-Sauer-Pistolen verübt, für die keine Ausfuhrgenehmigung erteilt worden sei. Zudem habe die Firma Urkunden gefälscht und gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen.

Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin und der Rechtsanwalt Holger Rothbauer haben deswegen Medienberichten zufolge bereits bei der Staatsanwaltschaft Kiel Strafanzeige gegen Verantwortliche von Sig Sauer erstattet.

ARD-Weltspiegel: Mexikanischer Killer mordete mit Sig Sauer, swr.de, 30.08.2015

Illegale Waffenexporte nach Mexiko: Aktivistin mit Sig-Sauer-Waffe getötet, taz.de, 31.08.2015

Rüstungsgeschäft: Mord in Mexiko mit deutscher Pistole, dw.com, 01.09.201

Wichtige Beweismittel im Fall Sig Sauer gestohlen

Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen den Waffenhersteller Sig Sauer wegen illegaler Waffenexporte nach Kasachstan und Kolumbien. Jetzt sind nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR zentrale Beweismittel in diesem Fall verschwunden – darunter auch das Laptop eines ehemaligen Geschäftsführers der Waffenschmiede, das noch nicht richtig ausgewertet worden sei. Gestohlen wurden sie den Berichten von Süddeutscher Zeitung und NDR zufolge aus den Räumen der Staatsanwaltschaft.

Weitere Recherchen der Journalisten ergaben außerdem, dass Waffen des Eckernförder Unternehmens nicht nur wahrscheinlich illegal nach Kasachstan und Kolumbien, sondern auf dubiosen Wegen auch in den Irak, nach Brasilien und möglicherweise auch nach Indien und Pakistan gelangten.

Waffenhersteller Wichtige Beweismittel im Verfahren gegen Sig Sauer gestohlen, sueddeutsche.de, 05.03.2015

SIG-Sauer-Ermittlungen: Beweisstück gestohlen, ndr.de, 05.03.2015

Sig Sauer will nur noch Sportwaffen produzieren

Der Eckernförder Waffenhersteller Sig Sauer möchte Medienberichten zufolge künftig nur noch Sportpistolen und -gewehre für den europäischen Markt produzieren und entlässt zahlreiche Mitarbeiter.

Der Grund für diesen Schritt seien Verluste im operativen Geschäft des vergangenen Jahres in Höhe von rund zwei Millionen Euro durch gesunkene Aufträge und fehlende Ausfuhrgenehmigungen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen das Unternehmen wegen möglicherweise illegaler Waffenlieferungen an Kolumbien, Kasachstan und in den Irak. Paul Russmann und Jürgen Grässlin haben als Sprecher der Aufschrei-Kampagne deswegen auch Strafanzeige gegen die Firma gestellet.

Waffen aus Eckernförde : Sig Sauer schrumpft weiter: 73 Mitarbeiter müssen gehen, shz.de (Eckernförder Zeitung), 25.02.2015

Sig Sauer macht noch mit 50 Mitarbeitern weiter, rnz.de, 25.02.2015

Sig Sauer: Illegale Waffenlieferungen auch in den Irak?

Die Firma Sig Sauer steht seit mehreren Monaten im Verdacht, illegal Waffen nach Kolumbien und Kasachstan geliefert zu haben. Nun fanden Journalisten heraus, dass im Jahr 2005 offenbar auch 5.000 Pistolen ohne Erlaubnis in das Bürgerkriegsland Irak exportiert wurden.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, des NDR und des WDR soll auch in diesem Fall der Waffendeal über die USA gelaufen sein. Das sollen interne Firmendokumente des Eckernförder Unternehmens zeigen. Und sie bewiesen offenbar auch, dass Sig Sauer Deutschland von dem wahren Bestimmungsort der Waffen wusste, dies aber offensichtlich gegenüber den deutschen Behörden verschwieg.

Waffenhandel: Sig Sauer lieferte offenbar Tausende Pistolen illegal in den Irak, sueddeutsche.de, 09.09.2014
Gingen Tausende Pistolen illegal in den Irak?, nrd.de, 09.09.2014

Sig Sauer lieferte Waffen nach Kolumbien schon früher als bisher gedacht

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung weiten sich die Vorwürfe gegen die Waffenschmiede Sig Sauer aus. Offenbar hat die Firma schon länger als bisher bekannt über die USA Waffen nach Kolumbien exportiert. Das gehe aus neuen Dokumenten hervor.

Außerdem bestätige ein weiteres Dokument, dass Sig Sauer auch Schafschützengewehre des Typs SSG 3000 nach Kolumbien verkauft habe, so die Süddeutsche Zeitung. Schon der „Spiegel“ hatte kürzlich davon berichtet.

Erfreulich: Auch die Anzeige, die die Sprecher der Aktion Aufschrei gegen die Firma Sig Sauer erstattet haben, wird in dem Artikel erwähnt.

Waffenlieferungen von Sig Sauer nach Südamerika, sueddeutsche.de, 09.08.2014

Sig Sauer: Umgehung von Exportverboten mit System?

Die Liste der Bezugsstaaten illegal gelieferter Sig-Sauer-Waffen wird immer länger. Nun sind Dokumente aufgetaucht, wonach die Waffenschmiede auch Waffen ohne Genehmigung nach Venezuela exportiert haben soll – diesmal über Rumänien.

Das ergaben weitere Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung. Aus ihnen geht laut NDR hervor, dass eine rumänische Tochterfirma einen Bevollmächtigen für den Verkauf von Sig-Sauer-Waffen in Venezuela ernannt hat. Belege über entsprechende Geschäfte lägen bislang aber nicht vor.

Der Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Uni Hamburg, Michael Brzoska, fordert deswegen im Gespräch mit dem NDR eine Endverbleibskontrolle. "Ich denke, wir müssten dazu übergeben, zumindest stichprobenweise auch wirklich zu überprüfen, ob denn die Waffen tatsächlich dort sind, wo sie nach den Unterlagen auch sein sollten", erklärt Brzoska.

Das System SIG Sauer, ndr.de, 23.07.2014
Endstation Caracas, Süddeutsche Zeitung (Print), S.3, 24.07.2014

Sig Sauer: Neuer Verdacht auf weitere illegale Exporte

Nach Informationen des „Spiegel“ soll die Waffenschmiede Sig Sauer möglicherweise nicht nur tausende von Pistolen, sondern auch bis zu 500 Scharfschützengewehre illegal nach Kolumbien geliefert haben.

Das Eckernförder Unternehmen soll zudem nach Recherchen von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung auch Waffen nach Kasachstan exportiert haben. Es habe seinen Kunden die Abwicklung des Waffengeschäftes über die USA sogar aktiv angeboten, um die deutschen Behörden zu umgehen. Außerdem bestehe der Verdacht, dass Sig-Sauer-Inhaber Michael Lüke mehr in die dubiosen Geschäfte verwickelt war, als bisher zugegeben. Die Staatsanwaltschaft habe letzte Woche sein Privathaus durchsucht.

Illegaler Waffenexport: Sig Sauer soll auch Gewehre nach Kolumbien geliefert haben, spiegel.de, 19.07.2014
Waffen-Exporte: Empfang beim "Lord of War", sueddeutsche.de, 18.07.2014
Offenbar Pistolen an Kasachstan geliefert Neuer Ärger für SIG Sauer, tagesschau.de, 18.07.2014

Strafanzeige der Aufschrei-Kampagne gegen Sig Sauer wird vorbereitet
Der Trägerkreis der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ hat beschlossen, dass Paul Russmann und Jürgen Grässlin als Sprecher der Aufschrei-Kampagne Strafanzeige gegen die Firma Sig Sauer wegen des Verdachts illegaler Waffenexporte stellen (siehe Pressespiegel).

Verdacht auf illegalen Waffenhandel: Exportstopp für Sig Sauer

Kürzlich wurde bekannt, dass es Hinweise auf illegale Waffenlieferungen der Firma Sig Sauer nach Kolumbien gibt. Das hat nun Folgen. Nach Informationen des NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung darf die Eckernförder Waffenschmiede seit Anfang Juli keinerlei Waffen mehr exportieren. Auch sei ein förmliches Zuverlässigkeitsprüfverfahren eingeleitet worden, so der NDR.

Die Journalisten weisen zudem daraufhin, dass nun auch die US-Behörden zur Rechenschaft gezogen werden müssten, da sie die ungenehmigten Lieferungen nach Kolumbien nicht gestoppt und wissentlich falsche Angaben gemacht hätten. Ein solches Empfängerland werde nach den politischen Grundsätzen der Bundesregierung von weiteren Lieferungen normalerweise grundsätzlich ausgeschlossen.

Waffen-Exporte Ausfuhrstopp für Waffenexporteur Sig Sauer, sueddeutsche.de, 13.07.2014
Verdacht auf illegale Lieferung nach Kolumbien: Ausfuhrstopp für SIG-Sauer-Waffen, tagesschau.de, 13.07.2014

Siehe auch:

Rüstungsexporte - Ein Signal an die Waffenhersteller, deutschlandfunk.de, 14.07.2014
Razzia und Strafanzeige: Neuer Ärger für Sig Sauer, shz.de, 14.07.2014

US-Regierung für Weiterverkauf deutscher Sig-Sauer-Pistolen nach Kolumbien verantwortlich?

Pistolen der deutschen Firma Sig Sauer sind ohne Genehmigung nach Kolumbien gelangt. Verantwortlich soll laut dem „Spiegel“ die US-Regierung sein. Das habe das kolumbianische Verteidigungsministerium gegenüber der Zeitung "El Tiempo" bestätigt.

In Kolumbien weist man demnach darauf hin, dass der Import auf legale Weise über das amerikanische FMS-System ("Foreign Military Sales") erfolgt sei. "Wenn in Deutschland Aufklärungsbedarf besteht, dann liegt es an den USA, zu antworten", zitierte "El Tiempo" dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge die kolumbianische Regierung.

Fall Sig Sauer: USA verkauften deutsche Waffen nach Kolumbien, spiegel.de, 09.07.2014

Aktion Aufschrei erwägt Anzeige gegen Sig Sauer

Sig Sauer wird verdächtigt, illegal Pistolen in das Bürgerkriegsland Kolumbien geliefert zu haben. Die Aktion Aufschrei wird deshalb wahrscheinlich Anzeige gegen die schleswig-holsteinische Waffenschmiede stellen, erklärte  Jürgen Grässlin, einer der Sprecher der Aufschrei-Kampagne, gegenüber der taz.

Bereits im Februar hatten die Sprecher der Aktion Aufschrei Christine Hoffmann, Paul Russmann und Jürgen Grässlin Strafanzeige gegen den Ulmer Waffenhersteller Walther erstattet, der ebenfalls illegal Pistolen nach Kolumbien verkauft haben soll.

Nach Waffenlieferung an Kolumbien: Pistolenfirma Sig gibt sich ahnungslos, taz.de, 04.07.2014

Betrugsverdacht: Sig Sauer soll illegal Waffen nach Kolumbien geliefert haben

Im Mai kam heraus, dass Tausende Pistolen des deutschen Kleinwaffenherstellers Sig Sauer über die USA in das Bürgerkriegsland Kolumbien gelangt sind. Jetzt fand ein Rechercheteam von WDR, NDR und der Süddeutschen Zeitung heraus, dass das alles mit dem Wissen der Geschäftsleitung von Sig Sauer geschah.

Den Journalisten liegen nach Angaben der Süddeutschen Zeitung zahlreiche interne Dokumente und Aussagen von Insidern vor, die belegen, wie die Waffenschmiede aus dem schleswig-holsteinischen Eckernförde geltende Vorschriften umgangen haben soll – und dies augenscheinlich mit Wissen seiner obersten Führungsriege. Sig Sauer habe die Vorwürfe zurückgewiesen.

Razzia bei Sig Sauer
Diese Recherchen haben offenbar bereits zu Reaktionen geführt. Wie der NDR und die Süddeutsche Zeitung berichten, haben Polizei und Staatsanwaltschaft prompt die Räume von Sig Sauer in Eckernförde durchsucht.

Waffenexporte von Sig Sauer Deutsche Waffen-Firma unter Verdacht, sueddeutsche.de, 02.07.2014
Waffenfirma soll Behörden getäuscht haben, ndr.de, 03.07.2014
Dubiose Pistolenlieferungen nach Kolumbien: Ermittler durchsuchen Waffenfirma Sig Sauer, sueddeutsche.de, 03.07.2014

Siehe auch:

Waffenexport: Waffenhersteller Sig Sauer unter Betrugsverdacht, zeit.de, 03.07.2014

Deutsche Pistolen in Kolumbien und die löchrige Endverbleibskontrolle

Vor kurzem wurde bekannt, dass Pistolen des des deutschen Herstellers Sig Sauer via USA nach Kolumbien geliefert wurden. Bei dem Geschäft geht es um mindestens 55.890 Pistolen des Typs SP2022 im Wert von 306 Millionen US-Dollar. Diese hat das US-Army Material Command bei der amerikanischen Tochtergesellschaft Sig Sauer Inc., Exeter,New Hampshire 2009 bestellt, um anschließend die kolumbianische Nationalpolizei damit auszurüsten. Rein rechtlich betrachtet war der Deal korrekt, denn das Bundesausfuhramt (BAFA) nutzte ein Schlupfloch in den sowieso löchrigen Exportbestimmungen. Wie es Bundesregierung und Behörden geschafft haben eine amtliche Endverbleibserklärung in Form eines „Reexportverbots mit Erlaubnisvorbehalt“ auszuheben, beschreibt der in Rüstungsexportfragen sehr kompetente Journalist und BITS-Leiter Otfried Nassauer in seinem Artikel. Außerdem erklärt er wie die öffentlich kaum bekannten „Internationalen Importzertifikate“ (IC) Rüstungsexporte erleichtern.
Deutsche Pistolen in Kolumbien – Über ein Loch in der Endverbleibskontrolle, Artikel von Otfried Nassauer, 29.05.2014

Deutsche Pistolen offenar über die USA nach Kolumbien gelangt

Deutsche Waffenexporte nach Kolumbien sind verboten. Dennoch sind in dem Bürgerkriegsland jetzt zahlreiche Sig-Sauer-Pistolen aus Deutschland aufgetaucht. Das ergaben Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des NDR-Politmagazins Panorama 3.

Demnach seien die Waffen zwischen 2009 und 2012 von Deutschland legal in die Vereinigten Staaten exportiert worden. Nach Kolumbien habe sie dann das US-Militär geliefert - und das obwohl das US-Außenministerium in einem Endverbleibszertifikat bestätigt habe, dass die Pistolen in den USA bleiben würden.

Die Süddeutsche Zeitung und der NDR weisen darauf hin, dass dieser Waffendeal für die USA schwerwiegende Konsequenzen haben könnte, da nach den politischen Grundsätzen der Bundesregierung zu Waffenexporten Empfängerländer, die gegen die abgegebene Endverbleibserklärung verstoßen, vorerst grundsätzlich von weiteren Rüstungslieferungen ausgeschlossen würden.

Deutsche Waffenexporte: Die Kolumbien-Connection, sueddeutsche.de, 27.05.2014
Illegale Waffenlieferungen nach Kolumbien, ndr.de, 27.05.201

Siehe auch: