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© meinhardt.info

Kritische Aktionäre Deutsche Bank

Mit Gegenanträgen, Reden und fantasievollen Aktionen kritisieren die Kritischen Aktionäre und andere Organisationen seit vielen Jahren bei den Hauptversammlungen der Deutschen Bank unter anderem deren Finanzierung von Rüstungskonzernen und fordern einen Ausstieg aus dem Waffengeschäft.

Hauptversammlung 2019

Die diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Bank fand am 22. Mai in Frankfurt statt. Die Kritischen Aktionäre wiesen in einem Gegenantrag unter anderem darauf hin, dass die Deutsche Bank immer noch über keine umfassende Rüstungsrichtlinie verfügt, die die Finanzierung von Rüstungslieferungen in Kriegs- und Spannungsgebiete kategorisch ausschließt. So habe die Deutsche Bank beispielsweise 2018 einen neuen Kredit an den britischen Rüstungsgiganten BAE Systems vergeben, der 72 Eurofighter an Saudi-Arabien geliefert habe, die jetzt im Jemen-Krieg eingesetzt werden. Außerdem werde die im Mai 2018 eingeführte Richtlinie zu kontroversen Waffen bisher nur sehr halbherzig umgesetzt. Die Kritischen Aktionäre forderten daher, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten. 

Gegenantrag

Hauptversammlung 2018

Auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 24. Mai in Frankfurt wiesen die Kritischen Aktionäre, Facing Finance, Urgewald und MISEREOR auf grobe Defizite der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in der Unternehmenspraxis der Bank hin. Unter anderem wurde kritisiert, dass die Deutsche Bank Konzerne wie BAE Systems, Rheinmetall oder MTU Aero Engines finanziere, obwohl diese erwiesenermaßen Rüstungsgüter an die Länder der von Saudi-Arabien geführten Golf-Allianz liefern, die seit drei Jahren einen brutalen Krieg im Jemen führen.

Reden, Gegenanträge etc.

Hauptversammlung 2017

Bei der diesjährigen Hauptversammlung forderten die Kritischen Aktionäre die Deutsche Bank auf, aus der Finanzierung ökologisch und sozial verantwortungsloser Projekte auszusteigen. Dazu gehöre unter anderem die Dakota Access-Pipeline in den USA und die Kohlekraftwerke von Punta Catalina in der Dominikanischen Republik. Christoph Rinneberg wies in seiner Rede auch auf die Finanzierung von Rüstungsunternehmen hin und forderte einen Ausstieg aus dem Rüstungsgeschäft, wenn die Deutsche Bank es wirklich ernst meine mit ihrer für Transparenz sorgenden Geschäftgsführung.

Reden, Gegenanträge etc.

Hauptversammlung 2016

Die Kritischen Aktionäre beantragten auf der diesjährigen Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt, den Vorstand wegen der Finanzierung von Rüstungsfirmen und brutalem Bergbau in den USA (Mountaintop Removal) nicht zu entlasten. Vor Beginn der Hauptversammlung verteilte urgewald Putzlappen für den überfälligen Frühjahrsputz von Deutsche-Bank-Chef John Cryan.

Reden, Gegenanträge etc.

Hauptversammlung 2015

Am 21. Mai forderte der Dachverband der Kritischen Aktionäre auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in seinem Gegenantrag, den Vorstand nicht zu entlasten. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass die Deutsche Bank nach wie vor bedeutende Rüstungsfirmen zu ihren Klienten zählt, darunter auch Atomwaffenhersteller. Nach Recherchen der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) habe die Deutsche Bank in den letzten Jahren 13 Atomwaffenkonzernen durch Kredite oder die Ausgabe von Anleihen mit Kapital versorgt und so die Entwicklung, Modernisierung und Wartung nuklearer Waffensysteme unterstützt. Wichtige Kunden aus der Branche seien BAE Systems, Airbus Group, Honeywell International und Raytheon. Die Deutsche Bank verfüge zwar über eine interne Rüstungsrichtlinie, die die Finanzierung von direkten Transaktionen im Zusammenhang mit kontroversen Waffen wie Atomwaffen untersage. Dies hindere sie jedoch nicht daran, (Rüstungs-) Mischkonzerne über die Ausgabe von Anleihen oder die Vergabe von Unternehmenskrediten weiter zu finanzieren.

Weitere Gegenanträge und Reden auf den Hautpversammlungen der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren finden Sie auf der Webseite der Kritischen Aktionäre