Startseite
  Suche 

 

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten! mehr

Mitmachen:

Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany mehr

Mitmachen:


ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen! mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Aktuelle Aktionen

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Aktionen gegen Rüstungsexporte vor allem von der Aktion Aufschrei und ihren Träger- und Mitgliedsorganisationen - wie Brief- und Postkartenaktionen, Petitionen oder andere Unterschriftenaktionen oder auch öffentlichen Protestaktionen und Demonstrationen - an denen Sie teilnehmen können.  Weitere Hinweise zu Protestaktionen finden Sie darüber hinaus auch in unserem Veranstaltungskalender.

Online-Aktion: "War in Yemen - Made in Europe"

Im Rahmen des Europäischen Netzwerks gegen den Waffenhandel (ENAAT), in dem auch die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ aktiv ist, war für den 25. März 2020 ein europäischer Aktionstag unter dem Motto "War in Yemen - Made in Europe" geplant. Partnerorganisationen aus vielen europäischen Staaten wollten mit Veranstaltungen, Plakataktionen und Performances die Rüstungsexporte ihres Landes an die Jemen-Kriegsparteien kritisieren. Auch in Berlin war eine Aktion geplant.

Vor dem Hintergrund der notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden diese Aktionen nun nicht wie geplant stattfinden. Dennoch werden anlässlich des fünften Jahrestages des Jemen-Krieges Menschen und Organisationen in vielen europäischen Ländern ein EU-Waffenembargo gegenüber allen Mitgliedern der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition fordern.  

Helfen Sie uns, Rüstungsexporte aus Europa an die Jemen-Kriegsparteien am 25. März 2020 zum Thema in den Sozialen Medien zu machen:

  • Machen Sie ein Foto von sich mit dem Motiv des Aktionstages, das Sie hier zum Ausdrucken herunterladen können
  • Posten Sie Ihr Bild und einige Worte zu Ihrer Motivation am 25. März 2020 gegen 12:00 Uhr in den Sozialen Medien (facebook, twitter, instagram, etc.)
  • Nutzen Sie dafür die gemeinsamen Hashtags  #StopArmingSaudi,  #WarInYemen und  #MadeInEurope  und die Event-Seite auf Facebook

Weitere Informationen finden Sie unter: http://enaat.org/war-in-yemen-made-in-europe

Frieden in Bewegung: die Wanderung für Abrüstung und Frieden

Die NaturFreunde Deutschlands (eine Trägerorganisation von Aktion Aufschrei) veranstalten vom 30. April bis 18. Juli 2020 eine Friedenswanderung, die in 80 Tagesetappen von der dänischen bis zur Schweizer Grenze entlang des Fernwanderweges E1 führt.
Mit „Frieden in Bewegung“ setzen sich die Teilnehmer*innen für die globale Abrüstung und eine neue europäische Entspannungspolitik, aber gegen Atomwaffen und Rüstungsexporte ein.

Eine gefährliche Entwicklung umkehren

Täglich werden wir in den Nachrichten mit Bildern aus Kriegsgebieten und Konfliktzonen konfrontiert. In Zeiten von aufstrebendem Nationalismus und fehlender internationaler Solidarität scheinen kriegerische Auseinandersetzungen schon zur Normalität zu werden. Auch die deutsche Bundesregierung trägt ihren Teil durch fragwürdige Waffendeals mit Regimen bei, die nur wenig mit dem Begriff Menschenrecht anfangen können. 

Eine internationale Aktion

Wir NaturFreunde wollen das internationale politische Versagen nicht hinnehmen. Im Zeitraum von Mai bis Juli 2020 organisieren wir daher die große Friedenswanderung unter dem Motto “Frieden in Bewegung”. Die Wanderung führt von der dänischen Grenze bis in die Schweiz um in allen Teilen der Bundesrepublik für einen konstanten Einsatz gegen die Kriegstreiberei einiger wenigen Mächtigen auf dieser Welt einzutreten.  

“Frieden in Bewegung” hat zum Ziel viele Menschen zu mobilisieren, egal ob Friedensaktivist*in, Menschenrechtler*in, politische*r Interessierte*r oder einfach leidenschaftliche*r Wander*in. Wir wollen eine Bewegung ermöglichen, die gemeinsam diese Friedenswanderung gestaltet und für ein friedvolles Miteinander weltweit eintritt. Teilnehmer*innen sollen sich unterwegs austauschen, um Ziele und Möglichkeiten zu entwickeln, die einen gesellschaftlichen Wandel einleiten können. 

Für das Verbot von Rüstungsexporten

Durch die Wanderung von Nord nach Süd, sollen unsere Forderungen durch ganz Deutschland getragen werden.  Wir wollen ein Netzwerk von Engagierten fördern, dass auch eine Zusammenarbeit über die Friedenswanderung hinaus möglich macht. Die ca. 1750 Kilometer bieten die einzigartige Chance viele Menschen mit dem gleichen Ziel kennenzulernen, sich zu vernetzen und den gemeinsamen Wunsch eines weltweiten Friedens in die verschiedensten Regionen Deutschlands zu transportieren.

Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten!

Kleinwaffen sind die tödlichste Waffenart unserer Zeit. Deutsche Firmen spielen bei deren Produktion und bei deren Export international eine große Rolle. In den vergangenen Jahren fand Deutschland sich regelmäßig unter den Top 5 der weltweit größten Kleinwaffenexporteure.

Dabei ist klar: Wo und wie die Kleinwaffen "Made in Germany" eingesetzt werden, lässt sich nicht kontrollieren. Das zeigte auch der Gerichtsprozess über die Lieferung von G36-Sturmgewehren der Waffenschmiede "Heckler & Koch" nach Mexiko. Auch Endverbleibserklärungen konnten nicht verhindern, dass diese Waffen in den mexikanischen Drogenkrieg gelangten.

Die unverbindlichen Absichtsbekundungen der Großen Koalition gehen nicht weit genug. Wer wirklich verhindern will, dass Kleinwaffen in Kriegen, bei Gewalttaten oder bei Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden, darf keine mehr exportieren.

Machen Sie mit!
Senden auch Sie unsere Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier und fordern Sie ihn auf, sich für ein konsequentes Exportverbot von Kleinen und Leichten Waffen sowie der zugehörigen Munition einzusetzen.

Die Postkarte und weiteres Material zur Kampagne "Tödliche Exporte verbieten!" können Sie auf der Webseite von Ohne Rüstung Leben kostenlos bestellen.

Weitere Infos

Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany

Mit milliardenschweren Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel im Jemen. Seit 2015 hat die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von über fünf Milliarden Euro an Länder der Jemenkriegskoalition genehmigt. Zum Leid der Menschen im Jemen tragen also auch deutsche Waffen bei.

Es ist kaum noch zu zählen, wie oft versprochen wurde, keine Rüstungsexporte mehr an die Jemenkriegsparteien zu genehmigen. Doch alle bisherigen Vereinbarungen und Einschränkungen lassen riesige Hintertüren offen. Dabei stehen Rüstungsexporte an kriegführende Länder wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im eklatanten Widerspruch zu nationalen und europäischen Grundsätzen.

Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass Waffen und Rüstungsgüter, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt waren, nicht länger im brutalen Jemen-Krieg eingesetzt werden.

Machen Sie mit

Machen auch Sie mit und fordern Sie mit unserer Aktionspostkarte von Bundeskanzlerin Angela Merkel,

  • ein lückenloses Rüstungsexportverbot für alle Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu verhängen und
  • sich auch auf europäischer Ebene für solch ein umfassendes Verbot einzusetzen.

Weitere Informationen und Material zu der Aktion

Die eindrucksvolle Abbildung auf unserer Postkarte stammt aus der Serie "Made in Germany". Mit künstlerischen Darstellungen von drei Orten in Syrien und im Jemen zeigt diese Motivserie, wie deutsche Rüstungsexporte das Gesicht dieser Welt verändern. Sie ist im Juni auch auf Plakatwänden in Berlin zu sehen. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe.

Die kostenlose Aktionspostkarte können Sie bei Ohne Rüstung Leben bestellen:

Petition von „Aktion gegen den Hunger“: Jemenkrieg - Waffenexporte stoppen, Hunger beenden

In einer Petition fordert die Hilfsorganisation „Aktion gegen den Hunger“ von der Bundesregierung, die Rüstungsexporte an alle Kriegsparteien im Jemen zu stoppen, den Exportstopp für Waffensysteme an Saudi-Arabien zu verlängern und Schlupflöcher für Lieferungen zu schließen sowie einen Rüstungsstopp an Kriegsparteien auf europäischer Ebene durchsetzen, um Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht gemeinschaftlich sicherzustellen. 

Machen aus Sie mit – unterschreiben Sie diese Petition und verbreiten Sie sie weiter.

Zur Petition

Greenpeace-Petition: Keine Geschäfte mit dem Jemenkrieg!

Deutsche Waffenproduzenten exportieren Rüstungsgüter in Krisengebiete und menschenrechtsverletzende Staaten. Auch im Jemenkriegs kommen Waffen aus Deutschland zum Einsatz.

Greenpeace hat eine Petition gestartet, mit der auch Sie die Bundesregierung auffordern können, Waffenexporte an menschenrechtsverletzende Staaten und die von Saudi-Arabien geführte Jemenkriegskoalition ausnahmslos und unbefristet zu stoppen! Unterstützen auch Sie diese mit Ihrer Unterschrift.

Zur Petition

ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen!

Das Europäische Netzwerk gegen Waffenhandel (European Network Against Arms Trade, ENAAT) hat im Rahmen der Kampagne „Kein EU-Geld für Waffen“ (#NoEUmoney4arms) unter dem Motto „EU: Investiere nicht in Waffen“ eine Petition an die Europäische Kommission, den Europäischen Rat und die Abgeordneten des Europaparlaments gestartet.

Der Appell lautet: „Verhindern Sie, dass die finanzielle Unterstützung der Rüstungsindustrie im neuen EU-Haushalt eingeplant wird. EU-Gelder sollen nicht in die Entwicklung neuer Militärtechnik fließen. Forschungsgelder sollen vielmehr der Vorbeugung und der gewaltfreien Konfliktlösung dienen und die Ursachen von Konflikten bekämpfen.“

Machen auch Sie mit und unterzeichnen Sie die Petition!

Weitere Informationen

Musterschreiben mit Fragen an Bundestagsabgeordnete zu Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien

Das Musterschreiben der DFG-VK Mannheim ist eine gute Möglichkeit, Bundestagsabgeordneten zu verdeutlichen, dass ein endgültiger Stopp der Rüstungsexporte unerlässlich ist, um die humanitäre Katastrophe im Jemen zu beenden. mehr

Petition gegen Waffenexporte: Stoppt das Geschäft mit dem Tod

Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes, eine der Trägerorganisationen der Aufschrei-Kampagne, hat eine neue Kampagne gegen Waffenexporte gestartet. terre des hommes fordert eine grundlegende Gesetzesreform:

  • Stopp aller Exporte von Kleinwaffen und Munition
  • Stopp aller Waffenexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und in Länder, in denen Kinder als Soldaten kämpfen müssen

Machen auch Sie mit und fordern Sie von allen wieder- oder neugewählten Abgeordneten des Bundestags: Stoppt Waffenexporte!

Petition unterzeichnen

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Kampagnenseite von terre des hommes: www.stoppt-waffenexporte.de

Jetzt unterzeichnen: Verbieten Sie Waffenexporte nach Saudi-Arabien, Frau Merkel!

Das Netzwerk Friedenskooperative fordert in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, jegliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien einzustellen. Jetzt und in Zukunft! Dies müsse auch noch nicht abgewickelte Waffenlieferungen beinhalten. Unterschreiben auch Sie den Brief:

Jetzt unterzeichnen: Wir fordern ein Waffenexportverbot für Saudi-Arabien, friedenskooperative.de

Das Netzwerk Friedenskooperative hat den Brief am 5. November an Bundeskanzlerin Merkel mit 3.024 Unterzeichner*innen geschickt. Die Briefaktion kann allerdings weiterhin unterzeichnet werden.

Weitere Informationen:

Etappenziel erreicht: Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gestoppt, Pressemitteilung, friedenkoopoerative.de, 20.11.2018

Kampagne von urgewald zu Deka Investment, der Fondsgesellschaft der Sparkassen: Raus aus Kohle und Rüstung!

Laut der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald befinden sich in zahlreichen Aktien-, Misch- und Rentenfonds sowie den börsengehandelten Fonds (ETFs) des Sparkassen-Fondsanbieters Deka Investment auch Kohle- und Rüstungskonzerne. Das habe eine Stichprobe von urgewald ergeben.

So investierten die Fonds „Deka-Dividenden-Strategie“, „Deka-BasisStrategie Aktien“ und „Deka Fonds CF“ laut letzten Fondsberichten unter anderem in die Rüstungsfirmen Airbus, BAE Systems, MTU Aero Engines, Northrop Grumman, Rheinmetall und ThyssenKrup sowie in Kohlefirmen wie RWE, NTPC, Uniper oder Tauron. Die enthaltenen Rüstungsfirmen stellen laut urgewald zum Teil Atomraketen her oder beliefern auch Länder, die in Angriffskriege involviert sind und Menschenrechte missachten.

urgewald fordert, dass die Deka Investment Unternehmen aus ihren Fonds ausschließen soll,

  • die Rüstungsgüter an kriegführende Staaten liefern oder besonders kontroverse Waffensysteme (ABC- und autonome Waffen) herstellen,
  • die trotz Klimakrise am Kohlegeschäft festhalten oder es sogar ausbauen wollen.

Machen auch Sie mit

Unterschreiben Sie die Protestaktion von urgewald gegen die Deka Investment und/oder schreiben Sie Ihrer Sparkasse eine E-Mail. Fordern Sie darin Ihre Sparkassen auf, nur noch „saubere“ Fonds anzubieten und dafür zu sorgen, dass ihre hauseigene Fondsgesellschaft Investitionen in Kohle und Rüstung endlich stoppt!

Weiter Informationen:

Veranstaltungen zum Thema Rüstungsexporte

Aktionsberichte

  • Goldene Nasen des deutschen Rüstungsexports in Augsburg mehr
  • Unterschriftenaktion in Bremen: Wir wollen nicht vom Töten leben mehr
  • Friedensforum Lahr: erfolgreicher Widerstand gegen Munitionsfabrik in Lahr mehr
  • Kundgebung gegen die Rüstungsmesse ITEC in Stuttgart mehr
  • Heckler-&-Koch-Whistleblowing-Aufrufe: Landratsamt verbietet Flyerverteilen – Friedensaktivist klagt und gewinnt mehr
  • Bundestagswahl 2017: Wahlprüfsteine zum Rüstungsexport mehr
  • Blockade von KMW in Kassel' mehr
  • Heidelberg: Infostand und Straßentheater am Antikriegstag „Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen!“ mehr
  • Kritische AktionärInnen bei erstmals bei Jahreshauptversammlung der Heckler & Koch AG: Wende zeichnet sich ab mehr

weitere Berichte

Neuigkeiten