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Schreiben Sie Ihren Abgeordneten und fordern Sie ein Rüstungsexportkontrollgesetz. mehr

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Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten! mehr

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Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany mehr

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ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen! mehr

Materialien:

Kampagnenflyer

Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Aktuelle Aktionen

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Aktionen gegen Rüstungsexporte vor allem von der Aktion Aufschrei und ihren Träger- und Mitgliedsorganisationen - wie Brief- und Postkartenaktionen, Petitionen oder andere Unterschriftenaktionen oder auch öffentlichen Protestaktionen und Demonstrationen - an denen Sie teilnehmen können.  Weitere Hinweise zu Protestaktionen finden Sie darüber hinaus auch in unserem Veranstaltungskalender.

Appell an den Deutschen Bundestag: Rüstungsexportkontrollgesetz jetzt!

Deutschland gehört seit Jahren zu den Top 5 der größten Waffenexporteure der Welt. Im Jahr 2019 erreichten die Rüstungsexporte mit einem Genehmigungswert von über acht Milliarden Euro ihren bisherigen traurigen Höhepunkt. Ein großer Teil der Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgüter werden an Länder geliefert, die an Kriegen beteiligt sind, massiv Völkerrecht und Menschenrechte verletzen oder sich in Krisenregionen befinden.

Um diese Rüstungsexportpolitik zu stoppen, müssen wir JETZT aktiv werden!

Fordern Sie die Bundestagsabgeordneten in Ihrem Wahlkreis auf, sich für ein Rüstungsexportkontrollgesetz einzusetzen. Schicken Sie ihnen eine E-Mail und machen Sie deutlich, dass Sie gegen Waffenexporte an kriegsführende und menschenrechtsverletzende Staaten und für ein Gesetz sind, das die bisherige Rüstungsexportpolitik beendet. Ihre Stimme zählt!

Hier geht’s zur vorformulierten E-Mail: https://www.lobbying4peace.de/ruestungsexportkontrollgesetz

Die Mail-Aktion wird von Aktion Aufschrei und Netzwerk Friedenskooperative gemeinsam durchgeführt. Letztere nutzt dazu ihre "lobbying4peace"-Seiten. Wenn Sie Antworten der Abgeordneten auf diesen Brief erhalten, senden Sie diese bitte zur Auswertung an s.weipert@paxchristi.de. Vielen Dank!

Beachten Sie auch die  im Folgenden dargestellten weiteren Handlungsvorschläge und die dafür angebotenen Bild- und Textmaterialien. Nutzen Sie diese, ob alleine oder mit anderen.

So können Sie (und Ihre Bekannen, Ihre Gruppe) mitmachen:

  • Nutzen Sie die angebotenen Texte und diskutieren Sie in Ihren Gruppen, Organisationen, auf der Straße …
  • Bestellen Sie kostenlos das Aktionsmaterial (Postkarten, Poster, Plakate, Aufkleber, Broschüre oder drucken es sich selbst aus und verteilen es auf der Straße, an Freund*innen, in Cafés etc.
  • Kleben Sie die Aufkleber (z.B. an erlaubte Orte, auf ihr Fahrrad etc.)
  • Hängen Sie die Poster/Plakate auf (z.B. in die Fenster oder an die Tür ihrer Räumlichkeiten)
  • Mieten Sie sich eine Plakatwand (Kulturplakatierung, Bushaltestelle, Baustellenabsperrung etc.).
  • Organisieren Sie eine Ausstellung auf der Straße mit Bildern und Motiven zu Krieg und Frieden.
  • Treffen Sie sich zu einem Friedensspaziergang mit verschiedenen Stationen (Rüstungsunternehmen, Parteibüros, Denkmälern etc.) in Ihrer Stadt oder Umgebung.
  • Verlegen Sie Ihre Organisationstreffen auf die Straße und melden diese als Veranstaltung zum Thema Rüstungsexporte an.
  • Machen Sie eine Fahrradtour zu Produktionsstandorten, Lobbyvertretungen, Parteibüros etc.
  • Treffen Sie sich zu Friedensgebeten und nutzen Sie die Friedensgebete zu Rüstungsexporten und Flucht
  • Hängen Sie die Motive an ihre E-Mail an.
  • Stellen Sie die Motive auf Ihre Webseiten oder verbreitet Sie diese über Facebook, Twitter, Instagram etc. und verwenden Sie #rüstungsexportkontrollgesetz #friedenbeginnthier
  • Gehen Sie auf www.lobbying4peace.de und schreiben Sie Ihren Abgeordneten im Wahlkreis, und fordern Sie ein Rüstungsexportkontrollgesetz.
  • Machen Sie Fotos von Ihren Aktionen und schicken Sie diese an sekretariat@paxchristi.de. Wir sammeln die Bilder und veröffentlichen diese auf der Webseite.

Plakate, Postkarten und Aufkleber bestellen

Mit einem Klick auf die "Bestellliste runterladen" kann man das Bestellformular herunterladen. Darin können Sie die gewünschten Mengen eingetragen und das Formular an sekretariat@paxchristi.de senden.

Bestellliste runterladen

Im Folgenden aufgelisteten Bilddateien können hier heruntergeladen werden, indem man auf den Link klickt.

Bildmotive

Bilddateien zur Nutzung in den sozialen Netzwerken

Die Dateien sind in ihrer Abmessung auf die verschieden Social-Media-Unternehmen angepasst.

Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Tödliche Exporte verbieten!

Kleinwaffen sind die tödlichste Waffenart unserer Zeit. Deutsche Firmen spielen bei deren Produktion und bei deren Export international eine große Rolle. In den vergangenen Jahren fand Deutschland sich regelmäßig unter den Top 5 der weltweit größten Kleinwaffenexporteure.

Dabei ist klar: Wo und wie die Kleinwaffen "Made in Germany" eingesetzt werden, lässt sich nicht kontrollieren. Das zeigte auch der Gerichtsprozess über die Lieferung von G36-Sturmgewehren der Waffenschmiede "Heckler & Koch" nach Mexiko. Auch Endverbleibserklärungen konnten nicht verhindern, dass diese Waffen in den mexikanischen Drogenkrieg gelangten.

Die unverbindlichen Absichtsbekundungen der Großen Koalition gehen nicht weit genug. Wer wirklich verhindern will, dass Kleinwaffen in Kriegen, bei Gewalttaten oder bei Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden, darf keine mehr exportieren.

Machen Sie mit!
Senden auch Sie unsere Aktionspostkarte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier und fordern Sie ihn auf, sich für ein konsequentes Exportverbot von Kleinen und Leichten Waffen sowie der zugehörigen Munition einzusetzen.

Die Postkarte und weiteres Material zur Kampagne "Tödliche Exporte verbieten!" können Sie auf der Webseite von Ohne Rüstung Leben kostenlos bestellen.

Weitere Infos

Aktionspostkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Jemen | Made in Germany

Mit milliardenschweren Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel im Jemen. Seit 2015 hat die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von über fünf Milliarden Euro an Länder der Jemenkriegskoalition genehmigt. Zum Leid der Menschen im Jemen tragen also auch deutsche Waffen bei.

Es ist kaum noch zu zählen, wie oft versprochen wurde, keine Rüstungsexporte mehr an die Jemenkriegsparteien zu genehmigen. Doch alle bisherigen Vereinbarungen und Einschränkungen lassen riesige Hintertüren offen. Dabei stehen Rüstungsexporte an kriegführende Länder wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im eklatanten Widerspruch zu nationalen und europäischen Grundsätzen.

Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass Waffen und Rüstungsgüter, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt waren, nicht länger im brutalen Jemen-Krieg eingesetzt werden.

Machen Sie mit

Machen auch Sie mit und fordern Sie mit unserer Aktionspostkarte von Bundeskanzlerin Angela Merkel,

  • ein lückenloses Rüstungsexportverbot für alle Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu verhängen und
  • sich auch auf europäischer Ebene für solch ein umfassendes Verbot einzusetzen.

Weitere Informationen und Material zu der Aktion

Die eindrucksvolle Abbildung auf unserer Postkarte stammt aus der Serie "Made in Germany". Mit künstlerischen Darstellungen von drei Orten in Syrien und im Jemen zeigt diese Motivserie, wie deutsche Rüstungsexporte das Gesicht dieser Welt verändern. Sie ist im Juni auch auf Plakatwänden in Berlin zu sehen. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe.

Die kostenlose Aktionspostkarte können Sie bei Ohne Rüstung Leben bestellen:

HINWEIS: Diese Postkarte wurde im Frühjahr 2019 gedruckt. Daher ist im Briefmarkenfeld noch das alte Porto vermerkt. Nutzen Sie zum Frankieren bitte eine 60-Cent-Briefmarke.

Petition von „Aktion gegen den Hunger“: Jemenkrieg - Waffenexporte stoppen, Hunger beenden

In einer Petition fordert die Hilfsorganisation „Aktion gegen den Hunger“ von der Bundesregierung, die Rüstungsexporte an alle Kriegsparteien im Jemen zu stoppen, den Exportstopp für Waffensysteme an Saudi-Arabien zu verlängern und Schlupflöcher für Lieferungen zu schließen sowie einen Rüstungsstopp an Kriegsparteien auf europäischer Ebene durchsetzen, um Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht gemeinschaftlich sicherzustellen. 

Machen aus Sie mit – unterschreiben Sie diese Petition und verbreiten Sie sie weiter.

Zur Petition

UPDATE: Erste Unterschriftenübergabe und Reaktion aus dem Wirtschaftsministerium

Am 11. März hat die Aktion gegen den Hunger – begleitet von einer Kunstaktion – die Petition mit den ersten 30.000 Unterschriften an zwei Vertreter des Wirtschaftsministeriums übergeben. Das Wirtschaftsministerium hat zwei Tage später mit einer Stellungnahme darauf reagiert. Da die Initiatoren der Petition mit dieser Stellungnahme nicht zufrieden sind, haben sie ihrerseits eine Antwort darauf an Wirtschaftsminister Peter Altmeiner geschickt.

Die Unterschriftensammlung wird nichtsdestotrotz fortgesetzt – Sie können also weiterhin die Forderungen unterstützen.

Weitere Informationen

Greenpeace-Petition: Keine Geschäfte mit dem Jemenkrieg!

Deutsche Waffenproduzenten exportieren Rüstungsgüter in Krisengebiete und menschenrechtsverletzende Staaten. Auch im Jemenkriegs kommen Waffen aus Deutschland zum Einsatz.

Greenpeace hat eine Petition gestartet, mit der auch Sie die Bundesregierung auffordern können, Waffenexporte an menschenrechtsverletzende Staaten und die von Saudi-Arabien geführte Jemenkriegskoalition ausnahmslos und unbefristet zu stoppen! Unterstützen auch Sie diese mit Ihrer Unterschrift.

Zur Petition

ENAAT-Petition: EU – Investiere nicht in Waffen!

Das Europäische Netzwerk gegen Waffenhandel (European Network Against Arms Trade, ENAAT) hat im Rahmen der Kampagne „Kein EU-Geld für Waffen“ (#NoEUmoney4arms) unter dem Motto „EU: Investiere nicht in Waffen“ eine Petition an die Europäische Kommission, den Europäischen Rat und die Abgeordneten des Europaparlaments gestartet.

Der Appell lautet: „Verhindern Sie, dass die finanzielle Unterstützung der Rüstungsindustrie im neuen EU-Haushalt eingeplant wird. EU-Gelder sollen nicht in die Entwicklung neuer Militärtechnik fließen. Forschungsgelder sollen vielmehr der Vorbeugung und der gewaltfreien Konfliktlösung dienen und die Ursachen von Konflikten bekämpfen.“

Machen auch Sie mit und unterzeichnen Sie die Petition!

Weitere Informationen

Musterschreiben mit Fragen an Bundestagsabgeordnete zu Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien

Das Musterschreiben der DFG-VK Mannheim ist eine gute Möglichkeit, Bundestagsabgeordneten zu verdeutlichen, dass ein endgültiger Stopp der Rüstungsexporte unerlässlich ist, um die humanitäre Katastrophe im Jemen zu beenden. mehr

Petition gegen Waffenexporte: Stoppt das Geschäft mit dem Tod

Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes, eine der Trägerorganisationen der Aufschrei-Kampagne, hat eine neue Kampagne gegen Waffenexporte gestartet. terre des hommes fordert eine grundlegende Gesetzesreform:

  • Stopp aller Exporte von Kleinwaffen und Munition
  • Stopp aller Waffenexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und in Länder, in denen Kinder als Soldaten kämpfen müssen

Machen auch Sie mit und fordern Sie von allen wieder- oder neugewählten Abgeordneten des Bundestags: Stoppt Waffenexporte!

Petition unterzeichnen

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Kampagnenseite von terre des hommes: www.stoppt-waffenexporte.de

Jetzt unterzeichnen: Verbieten Sie Waffenexporte nach Saudi-Arabien, Frau Merkel!

Das Netzwerk Friedenskooperative fordert in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, jegliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien einzustellen. Jetzt und in Zukunft! Dies müsse auch noch nicht abgewickelte Waffenlieferungen beinhalten. Unterschreiben auch Sie den Brief:

Jetzt unterzeichnen: Wir fordern ein Waffenexportverbot für Saudi-Arabien, friedenskooperative.de

Das Netzwerk Friedenskooperative hat den Brief am 5. November an Bundeskanzlerin Merkel mit 3.024 Unterzeichner*innen geschickt. Die Briefaktion kann allerdings weiterhin unterzeichnet werden.

Weitere Informationen:

Etappenziel erreicht: Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gestoppt, Pressemitteilung, friedenkoopoerative.de, 20.11.2018

Kampagne von urgewald zu Deka Investment, der Fondsgesellschaft der Sparkassen: Raus aus Kohle und Rüstung!

Laut der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald befinden sich in zahlreichen Aktien-, Misch- und Rentenfonds sowie den börsengehandelten Fonds (ETFs) des Sparkassen-Fondsanbieters Deka Investment auch Kohle- und Rüstungskonzerne. Das habe eine Stichprobe von urgewald ergeben.

So investierten die Fonds „Deka-Dividenden-Strategie“, „Deka-BasisStrategie Aktien“ und „Deka Fonds CF“ laut letzten Fondsberichten unter anderem in die Rüstungsfirmen Airbus, BAE Systems, MTU Aero Engines, Northrop Grumman, Rheinmetall und ThyssenKrup sowie in Kohlefirmen wie RWE, NTPC, Uniper oder Tauron. Die enthaltenen Rüstungsfirmen stellen laut urgewald zum Teil Atomraketen her oder beliefern auch Länder, die in Angriffskriege involviert sind und Menschenrechte missachten.

urgewald fordert, dass die Deka Investment Unternehmen aus ihren Fonds ausschließen soll,

  • die Rüstungsgüter an kriegführende Staaten liefern oder besonders kontroverse Waffensysteme (ABC- und autonome Waffen) herstellen,
  • die trotz Klimakrise am Kohlegeschäft festhalten oder es sogar ausbauen wollen.

Machen auch Sie mit

Unterschreiben Sie die Protestaktion von urgewald gegen die Deka Investment und/oder schreiben Sie Ihrer Sparkasse eine E-Mail. Fordern Sie darin Ihre Sparkassen auf, nur noch „saubere“ Fonds anzubieten und dafür zu sorgen, dass ihre hauseigene Fondsgesellschaft Investitionen in Kohle und Rüstung endlich stoppt!

Weiter Informationen:

Veranstaltungen zum Thema Rüstungsexporte

Aktionsberichte

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