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© meinhardt.info

Friedensgutachten 2020: „Im Schatten der Pandemie: letzte Chance für Europa“

Am 16. Juni ist das Friedensgutachten 2020 erschienen. Es steht in diesem Jahr unter dem Titel „Im Schatten der Pandemie: letzte Chance für Europa“. Die Friedensforscher fordern darin von der Bundesregierung unter anderem, sich in der EU und weltweit nicht nur bei der Bekämpfung von Corona noch intensiver für kooperative Lösungen einzusetzen, sondern auch andere wichtige Themen nicht aus den Augen zu verlieren, wie etwa den Klimawandel, die Gefahr eines Cyber-Wettrüstens, die Rivalitäten zwischen den Großmächten und die dramatische Situation von Geflüchteten und Zivilisten in bewaffneten Konflikten.

Hinsichtlich der Rüstungsdynamiken empfehlen die Forscher der Bundesregierung unter anderem, dass die EU-Staaten sich bei gemeinsamen Rüstungsprojekten vorab auf mögliche Empfängerländer einigen sollten. Diese Länder müssen, so die Forscher, entsprechend den Kriterien des Gemein-samen Standpunkts der EU zu Rüstungsexporten, unbedenklich sein. Außerdem dürfe die Bundesregierung angesichts der Menschenrechtslage und der Beteiligung beider Staaten in regionalen Gewaltkonflikten keine Rüstungsexporte mehr an Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate mehr genehmigen.

Friedensgutachten vom Bonn International Center for Conversion (BICC), der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt (HSFK), dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und dem Institut für Entwicklung und Frieden in Duisburg (INEF). Die digitale Version (ISBN: 978-3-8394-5381-0) ist kostenfrei zugänglich (open access) unter www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5381-6/friedensgutachten-2020/ sowie auf www.friedensgutachten.de. Die Printversion (ISBN: 978-3-8376-5381-6) gibts im Buchhandel für 15 Euro.