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© meinhardt.info

Protestaktion in Karlsruhe: DEUTSCHE WAFFEN TÖTEN IN KOLUMBIEN!

Anlässlich der SIG-Sauer-Verhandlung beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe fanden am 1. Juli unter dem Motto „Deutsche Waffen töten in Kolumbien“ im Stadtzentrum von Karlsruhe bildstarke Protestaktionen statt. Dabei zeigten kolumbianische und deutsche Aktivist*innen mit einer Performance, was Waffen aus Deutschland aktuell in dem Land anrichten: Während weite Teile der Bevölkerung friedlich demonstrieren, werden sie von staatlichen Kräften und Milizen niedergeschossen. Über 50 Menschen sind in Kolumbien seit dem Anfang der Proteste im April 2021 erschossen worden. Die Repressionsorgane sind dabei auch mit „Sig Sauer“-Waffen ausgerüstet. Bei dem „Die-in“ wurde ein Tatort mit „Crime Scene“-Absperrband und Nachbildungen von Sig-Sauer-Waffen gezeigt.

Aufschrei-Sprecher und Anzeigenerstatter Jürgen Grässlin erklärte den Sachverhalt des illegalen Waffenexports und des BGH-Prozesses in einer kurzen Ansprache. Die Rede wurde auch ins Spanische übersetzt.

Die Aktion wurde organisiert und durchgeführt von der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, dem RüstungsInformationsBüro Freiburg, RED Colombia Rhein-Main, Colombia Viva Asociación, Ohne Rüstung Leben und pax christi.

Der Bundesgerichtshof hat SIG Sauer übrigens am selben Tag zu einer Zahlung von mehr als 11 Millionen Euro verpflichtet und damit das Urteil des Landgerichts Kiel weitestgehend bestätigt (mehr dazu in unserer Pressemitteilung).

Weitere Informationen

Aufruf zur Aktion in Karslruhe

Rede von Jürgen Grässlin (auf Deutsch)

Rede von Jürgen Grässlin (auf Spanisch)

Skript der Performance

Pressemitteilung als PDF