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Schreiben Sie Ihren Abgeordneten und fordern Sie ein Rüstungsexportkontrollgesetz. mehr

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Aktionspostkarte an Heckler-&-Koch-Vorstand, Dr. Jens Bodo Koch: „Das ist noch nicht genug, Herr Koch!“ mehr

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Aktionspostkarte an Bundesaußenminister Maas: Restriktiv sieht anders aus! - Rüstungsexporte in Krisenregionen stoppen! mehr

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Das Kampagnenfaltblatt zum Verteilen oder Auslegen an Infoständen mehr

Bücher:

Titelblatt von Grässlin, Harrich und Harrich-Zandberg: Netzwerk des Todes

Netzwerk des Todes - Das Enthüllungsbuch zum TV-Ereignis „Tödliche Exporte“ mehr

Bücher:

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient mehr.

Silly: Vaterland

Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info
Flyer für die Aktion EU - Business as usual

EU, Business as usual?

Aktionstag gegen die Rüstungslobby und Militarisierung der EU

Die Aktion am 19. 12. 2013 in Brüssel wurde von der belgischen Friedensorganisation „Vredesactie“ organisiert. Sie sollte auf den Einfluss der Rüstungslobby auf die EU-Politik im Allgemeinen und Rüstungsentwicklung und -exporte im Besonderen hinweisen. Vredesactie rief dazu auf, als Geschäftsfrau/mann verkleidet ins Europa-Viertel in Brüssel zu kommen und den Normalbetrieb (business as usual) zu blockieren.

Aktuelle Informationen zur Aktion,
An der Aktion wollte sich auch Michael Ebeling (Friedensaktivist aus Hannover) mit einer zweitägigen Fastenaktion beteiligen, siehe seine Erklärung und die Hintergrundinfo in seinem Blog "Devianzen". Wie Vredesatie mitteilt, wurde Michael von der Polizei am der Wahrnehmung seines Rechts auf Meinungsäußerung gehindert und in Arrest genommen.

Hintergrundpapiere
Auf der Vredesactie-Seite wird auf ein sehr informatives Hintergrundpapier (in Englisch) von Chris Venables von der Quäker-Organisation QCEA hingewiesen: Defending Europe: An introduction to and critique of the militarisation of the European Union
Eine lesenswerte Veröffentlichung zum gleichen Thema auf Deutsch ist die Broschüre "Europas Rüstungsexportoffensive: Politische und industrielle Interessen hinter dem Geschäft mit dem Tod"; mehr

Das Ziel der Aktion

Der dreisprachige Vorbereitungs-Flyer beschreibt das Anliegen der Aktion folgendermaßen.

Waffenhersteller und ihre Lobbyisten sind einflussreiche Kreise in den europäischen Institutionen. Sie nehmen Einfluss auf die Politik, verkaufen ihnen ihre Waffen und erhalten Subventionen für die Entwicklung neuer Technologie zur Kriegsführung.

Am 19. Und 20. Dezember treffen sich die Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Ein besonderer Tagesordnungspunkt des Gipfeltreffens ist die Stärkung der europäischen Rüstungsindustrie. „Was für die Unternehmen gut ist, ist auch für alle“, lautet ihr Motto.

Zeit zur Gegenwehr: Protestieren wir dagegen und zwar genau da, wo der Lobbyismus stattfindet. Am 19. Dezember, werden wir an diesem besonderen Tag zu „Geschäftsleuten“ und strömen nach Brüssel. Wir werden den Normalbetrieb im Europa-Quartier in Brüssel stören und die Verflechtung zwischen Unternehmen und Politik deutlich machen.
Gewaltlos und entschlossen!

mehr auf der Vredesactie-Seite
Flyer zum Herunterladen

Kampagne „Ctrl+Alt+EU: Keine Militarisierung Europas

Die Aktionstag ist Teil der Kampagne „Ctrl+Alt+EU: Keine Militarisierung Europas“ von Vredesactie, die bis zur Europawahl im Mai 2014 durchgeführt wird. Auf spielerisch und auf kreative Weise wurden für die Kampagnenbezeichnung Computerbegriff/symbole verwendet. Mit ihrer Kampagne will Vredesactie deutlich zu machen, welche Rüstungslobbyisten in welchen EU-Institutionen aktiv sind und wo die Rüstungsunternehmen im Europa-Viertel in Brüssel ihre Büros haben.

Unabhängig vom Aktionstag am 19.12.2013 führt Vredesactie im Europa-Viertel sogenannte Lobbytours (Führungen) durch.