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Mit dem Song "Vaterland" möchte die Band Silly zum Nachdenken über Rüstungsexporte anregen.

© meinhardt.info

Wofür illegal nach Mexiko exportierte G36-Gewehre von Heckler & Koch in Ayotzinapa verwendet wurden

Vor sechs Jahren wurde im mexikanischen Bundesstaat Guerrero ein Bus mit Studierenden der Hochschule Ayotzinapa von Polizeikräften und weiteren bewaffneten Gruppen angegriffen. Sechs Menschen starben, weitere wurden verletzt. 43 Studenten fielen dem gewaltsamen Verschwindenlassen zum Opfer.

Einer der Waffentypen, den die Polizei auch an jenem 26. September 2014 verwendete, ist das G36-Sturmgewehr von H+K, das illegal in den mexikanischen Bundesstaat Guerrero exportiert wurde. Die Hintergründe des Falles zeigt die ARD-Dokumentation "Tödliche Exporte 2", die jetzt auch in englischer und spanischer Sprache veröffentlicht wurde.

Um an das Verbrechen von Ayotzinapa zu erinnern, hat Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit Organisationen aus Mexiko und den USA zu einer Online-Diskussionsveranstaltung "German weapons and the Ayotzinapa case" eingeladen. An dem Gespräch nahmen aus Mexiko die Rechtsanwältin Sofia de Robina und Sara San Martín teil sowie der Filmemacher Daniel Harrich und der Journalist Wolf-Dieter Vogel, taz-Korrespondent in Mexiko. Das Gespräch (in Englisch) kann auf der Seite der US-amerikanischen Organisation „Stop US Arms to Mexico“ nachverfolgt werden.

Heckler & Koch wegen illegalen G36-Lieferungen in einem Strafprozess verurteilt

Aufgrund einer Anzeige von Aufschrei-Sprecher Jürgen und Rechtsanwalt Jürgen Rothbauer wurden H+K-Mitarbeiter in einem Strafgerichtsprozess verurteilt und eine Geldstrafe gegen H+K verhängt. Harrich hat mit seinen Dokumentationen „Tödliche Exporte“ und seinen Spielfilmen „Meister des Todes“, die beide in zwei Teilen vorliegen, zur Bekanntmachung und Aufklärung der illegalen G36-Lieferungen von H+K beigetragen und ein Millionenpublikum erreicht, weil sie im Rahmen ARD-Themenabend gezeigt wurden. Er hat zusammen mit Danuta Harrich-Zandberg und Jürgen Grässlin auch das Buch Netzwerk des Todes geschrieben, das die kriminellen Verflechtungen zwischen Waffenindustrie und deutschen Behörden enthüllt.

Engagement gegen Rüstungsexporte auch in USA

Die US-amerikanische Initiative, Stop US Arms to Mexico setzt sich dafür ein, sowohl legale als auch illegale Waffenverkäufe aus den USA nach Mexiko zu reduzieren. Dazu engagiert sie sich auch in dem von ihr mitbegründeten „Network to Prevent Gun Violence in the Americas“ (etwa Netzwerk zur Verhinderung von Waffengewalt in Nord- und Südamerika). Das ist ein ermutigendes und motivierendes Beispiel dafür, dass sich auch in anderen Ländern Menschen für den Stopp von Rüstungsexporten einsetzen, die umgekehrt durch die Erfolge von Aktion Aufschrei motiviert werden.